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Der Stammtischphilosoph

Mit körpereigenen Drogen fröhlich durch die Welt…

No one expects the spanish inquisition!

September 11, 2006 at 6:37 pm | Oben, bei Mutti | Stammtischphilosoph

Es gibt Tage im Jahr, da braucht man gar nicht auf den Kalender schauen. Ostern z.B. Oder Weihnachten.

(Nicht-Christen mögen bitte ihre Entsprechungen eintragen.)

Und dann gibt es den 11. September. Der wird unabhängig von Religion “gefeiert” . Von jedem auf seine Weise. Weihnachten wird ja sogar in von den Buddhistischen Japanern gefeiert, wenn auch noch amerikanischer, als die Amerikaner es tun: Sprich knallbunt.

Doch der 11. September ist Rassen/Religions/Geschlechts/Intelligenzübergreifend.

Auf jedem Fernsehsender läuft ein erschreckend ähnliches Programm. Was soll das? Es geht mir gar nicht darum, die Tat zu verteidigen. Was passiert ist war falsch, schrecklich und barbarisch. Na und? Ist das ein Grund uns Jahr für Jahr mit den ewig gleichen Bildern zu terrorisieren?

Müssen wir uns in einigen Jahren darauf gefasst machen “Osamas Helfer”, “Osamas Architekt” von Guido Knopp anschauen zu müssen? Oder “Der Einsturz” produziert von Bernd Eichinger?

Warum reicht es denn nicht in den Nachrichten zu erwähnen, daß heute vor xx Jahren das WTC eingestürzt ist. Von mir aus dann auf den RTL2-”News” sogar mit Jamba-Werbung mit animierten Einsturzlogo.

Apropos “am Arsch vorbei”. Deutschland spannt mal wieder. Eine Entführte aus Österreich füllt die Zeitungen und das Fernsehprogramm. Wie pervers sind die Leute eigentlich, daß die Medien keine Ruhe geben und jedes noch so sinnfreie Statement überall gedruckt wird?

Noch was gewesen? Ach ja: Schumi hört auf. Aha. Ralf wirds freuen. Bayern gewinnt gegen St. Pauli. Naja. Wie immer: Das Glück ist mit die Dummen. Und dann noch die Behinderten-WM: Respektable Leistung, aber wo ist der Unterschied zu Poldi, Schweini und Co?

Dann war ja auch noch son Bazi in seiner Heimat. Das Oberhaupt der Kirche, die Frieden in die Welt bringen will und zwar mit dem Verbot von Verhüterlies und anderen liebgewonnenen lebensbejahenden Errungenschaften wie die Kreuzzüge und die spanische Inquisition. Also ein ebenso sympathischer Typ, wie George der aus der Wüste kam. Wie hieß es doch schon im “Club der unten rasierten” ? Genau: Der Bush muß weg.

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