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Der Stammtischphilosoph

Mit körpereigenen Drogen fröhlich durch die Welt…

Monthly archives: June 2008

Vista suxx

June 30, 2008 at 6:06 pm | Uncategorized | Stammtischphilosoph

ich geb ja zu, Ähnliches habe ich auch von mir gegeben, als XP rauskam, aber so lahmarschig wie ein frisch installiertes Vista war auch ein zugemülltes XP bei Weitem nie. Hauptsächlich habe ich Vista wegen der Mediacenter-Software gekauft. Da mittlerweile meine PS3 diese Aufgabe übernimmt sprach eigentlich nichts mehr dafür Vista zu behalten.

Also das gute alte Windows XP installiert, einige Updateorgien überstanden und gestaunt: Ja, ein Dual Core kann richtig flott sein! Unter Vista kam mir der Rechner vor wie ein 386er. (Von mir aus sogar noch gerade mit Turbo Knopf). Es mag ja sein, dass die 4GB RAM so gerade reichen, um die tollen Effekte von Vista auch wirklich phantastisch darzustellen. Aber neenee. Der Mist kommt mir nie wieder auf die Platte.

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Bockmist

June 25, 2008 at 2:17 am | Allgemein | Stammtischphilosoph

Selten war ich so hin- und hergerissen, was die Bewertung für ein Buch angeht. Aber der Reihe nach:
Das Buch “Bockmist” ist (wohl nicht zufällig) vom Umschlag stark an “der Vollidiot” angelehnt.

Der Klappentext fasst die Handlung bereits kurz und knapp zusammen:”Sein Name ist Lang. Thomas Lang.
Er ist ein sogenannter Sicherheitsberater, kennt sich mit modernsten Waffen und Nahkampftechniken aus, aber nicht mit Frauen.
Und ausgerechnet in eine solche verliebt er sich, als er in eine internationale Affäre um Drogen- und Waffenhandel verwickelt wird. Bockmist eben!”

“Vanity Fair” informiert mich (ebenfalls auf dem Umschlag) darüber, dass es sich um eine “Aberwitzige Parodie auf einen Abenteuerroman” handelt.

Der Autor ist ein gewisser “Hugh Laurie”. Der Name sagt Ihnen nichts? Kein Problem, mir zunächst auch nicht. Es handelt sich hierbei um den Schauspieler, der
den “Dr. House” in der gleichnahmigen TV-Serie spielt. Um ehrlich zu sein: Hätte ich dies vorher gewußt, ich hätte das Buch links liegen lassen. Schreibende Schauspieler sind
oftmals so “erfrischend” wie schauspielernde Sänger. Man denke nur an “House of Wax”…

Mangels Wissen habe ich mich also auf diesen Roman eingelassen. Und ich kann nur sagen: Er war jeden Cent, jede Seite wert. Der Hauptdarsteller könnte der Bruder von Dr.House sein.
Er gerät in einen Fall um Waffenlieferungen, Erpressung und Intrigen und versucht dabei in bester Agentenmanier die Welt ein wenig zu retten. Dabei sieht und beschreibt er das Geschehen um sich
mit einem ständigen sarkastischen Unterton. Die Ich-Perspektive des Autoren verstärkt diesen Effekt noch.

Neben dieser Schreibweise ist es (fast) ein ganz normaler Spionagethriller, zum Glück nur bedingt voraussehbar und spannend bis zum Schluß. Im Wesentlichen geht es in diesem Roman darum,
dass ein terroristischer Konflikt geschürt werden soll, um eine neue Waffe unter Beweis und somit vermarkten zu können. CIA, Firmen, alle spielen mit. Eine Liebesgeschichte ist auch noch
an Bord, also alles, was ein guter Roman braucht.

Um ehrlich zu sein, ich habe Zweifel, ob wirklich Hugh Laurie, der Darsteller von Dr.House dieses Buch geschrieben hat, oder nicht doch ein Drehbuchautor dieser Serie als Ghostwriter fungiert hat.
Zu sehr ähnelt der Hauptdarsteller Dr. House.

Womit wir zum Pferdefuss kommen: Ich habe keine Ahnung, warum der Verlag den Leser dermaßen in die Irre zu führen versucht. Das Buch ist sehr gut, aber eben genau das nicht, was auf dem Umschlag
suggeriert wird. Es ist ebensowenig eine “Parodie auf einen Spionageroman”, wie “Dr. House” eine Parodie auf eine Arztserie ist. Das nicht der amerikanische Verlag, sondern der deutsche Lizenznehmer
schuld an diesem Fauxpas ist zeigt auch der Originaltitel. Im Original heißt “Bockmist” nämlich “The Gun Seller”.

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Konkret korrekte Vorbereitung auf Mittwoch…

June 22, 2008 at 10:08 pm | Oben, bei Mutti | Stammtischphilosoph

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Überraschender Sieg für die Demokratie in Hamburg

June 19, 2008 at 2:33 pm | Allgemein, Hamburg meine Perle | Stammtischphilosoph

Es klingt wie eine Fußnote, aber mit möglicherweise weitreichenden Folgen für zumindest mein Demokratieverständis: Hamburg bekommt (endlich) verbindliche Volksentscheide, nachdem der
amtierende Bürgermeister – Ole von Beust – diese bisher ignoriert hatte. Zwar ist nun eine 2/3-Mehrheit für eine Verfassungsänderung notwendig anstatt 50% wie vorher, und für nicht
Verfassungsänderungen sind nun 50% anstatt 20% notwendig, aber endlich sind Volksentscheide für den Senat bindend und zweitens – und das hat wohl noch mehr Gewicht – finden sie nun parallel zu Wahlveranstaltungen statt, so dass es deutlich einfacher werden sollte, genug Menschen zur Unterzeichnung des Entscheids
zu bewegen.

Glückwunsch, Demokraten!

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Lasse redn

June 17, 2008 at 3:51 pm | Oben, bei Mutti | Stammtischphilosoph
Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht.

Ein schöner Text des Liedes “Lasse redn” von den Ärzten. Allerdings wohl nicht schön genug, denn Antenne Bayern (an dem der Springer Verlag beteiligt ist) kürzte diese Passage aus dem Lied bevor es gesendet wurde.

Berlusconi? Kindergarten gegen Springer.

BILDBlog

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