Ein dämlicher Mitreisender lässt versehentlich eine CD-ROM im Zugabteil liegen. Tom Bryce, fast bankrotter Familienvater, Ehemann einer Frau mit Alkoholproblemen nimmt die CD an sich und steckt sie in seinen Computer. Was er dann sieht stockt ihn den Atem: Sein Computer wählt sich ins Internet Vor laufender Kamera wird eine hübsche junge Frau getötet.
Er ist sich anfangs nicht sicher, ob es sich um ein Fake oder einen echten Life-Mord handelt. Doch bald wird klar, dass sowohl er und seine Familie, als auch der Mann, der die CD verlor in Lebensgefahr schweben.
Gleichzeitig versucht der Ermittler Roy Grace den Mord an dem Mädchen aufzuklären. Die beiden Hauptdarsteller wissen nichts voneinander und versuchen auf ihre Weise mit dem Fall klar zu kommen.
Meine Meinung:
“Stirb schön” ist unglaublich gut geschrieben und hat mich von der ersten zur letzten Seite gefesselt. Trotz der auf den ersten Blick gewagten Grundidee wirkt er sehr glaubwürdig und bereitete mir ein ums andere Mal eine Gänsehaut. Man fühlt mit den Hauptdarstellern, wünscht sich die Perversen hinter Gittern. Dabei gibt es einige – gottlob glaubwürdige – Wendungen in der Geschichte. Das Einzige was mich wirklich genervt hat, war die Tatsache, dass in dem Buch ständig davon die Rede ist, dass eine “LAN-Verbindung” eine schnurlose Verbindung zum Internet sei. Es fehlt also das “W”. Ich gebe zu, dies klingt wie der Einwand eines Nerds, aber wenn die Computerexperten im Buch ständig den gleichen Fehler wiederholen, wirken die Personen einfach nicht mehr glaubwürdig. Das reißt einen immer wieder aus der Geschichte heraus. Sicherlich eine Kleinigkeit, und ich kann auch nicht sagen, ob Autor oder Übersetzer am Fauxpas schuldig sind, aber schlimm genug, um einen Stern zu kosten.
Fazit:
Spannend bis zum Schluss mit einem kleinen Ärgerlichen Fehler. Der Showdown ist zudem doch etwas zu “Hollywood”-mäßig, da kann der Drehbuchautor Peter James seine Herkunft nicht verleugnen. Auf jeden Fall aber eine klare Kaufempfehlung.
















