Ich wohne ja nun seit ein paar Jahren in der schönsten Stadt der Welt, doch hin und wieder verschlägt es mich vor allem zu den Feiertagen doch wieder in mein Heimatdorf. Üblicherweise würde man es als Kuhdorf oder Kaff bezeichnen: Zwei Kneipen, Eine Kirche, eine Bank und keine Ampel. Dafür ein Kloster, ein Waldlehrpfad “Die Leiden Christi”, einen Katholikenanteil von 98% und Pinguine so weit man schauen kann auf den Straßen. Nennen wirs ruhig beim Namen: Das Dorf schimpft sich Kroge-Ehrendorf und hat – auch wenn die Einleitung dies nicht vermuten läßt – einiges, was es Liebenswert macht.