Allmählich reichts. Als St. Pauli kann einem nur noch schlecht werden, bei dem was die Ultras da fabrizieren. Sie “Krönung” war letztes Wochenende. Dass sie erste verspätet ins Stadion gegangen sind um sich mit den Rostocker Fans zu “solidarisieren” – drauf geschissen. Den Ultras geht es ohnehin schon lange nicht mehr um unser Team. Nur konsequent, dass sie die Unterstützung auch verweigern.
Aber dass sie dann den echten Fans auch nich in faschistoider Weise den Zugang zum Stadion verwehren hat das Fass echt zum überlaufen gebracht. Die Ultras müssen dringend entmachtet werden. Warum verteilen ausgerechnet die Spacken Dauerkarten, die sich nur selber feiern wollen und mit dem Fußball nur am Rande etwas zu tun haben?
Ohne die Ultras auf beiden Seiten gäbe es auch die Strassenschlachten nicht – die ganze Aktion mit dem Aussperren der Rostocker wäre also gar nicht nötig gewesen. Dass ausgerechnet die Verursacher des reduzierten Kartenkontingents nun “solidarisch” zeigen ist ein Witz.
Zu einem großen Teil noch keine Haare am Sack, aber wollen den alteingessessenen Fans zeigen, wie man zu feiern hat. Wenn Euch nur die Party interessiert, geht direkt auf den Kiez und lasst die Fans in dem Stadion endlich in Ruhe.
So gut wie beim Boykott der Ultras war die Stimmung schon lange nicht mehr im Stadion. Nicht mehr pures abfeiern, sondern mitfiebern, situationsbezogener Jubel oder auch Atem anhalten. So wars mal bei Pauli und so wars auch stellenweise letztes Wochenende.
Ich hätte einen Kompromiss: Beim nächsten Spiel treffen sich die Ultras einfach an der Kollaustrasse, feiern sich dort selbst und kloppen sich von mir aus auch gerne mit dem Gegner. Die 20% der USP, die sich tatsächlich noch für Pauli und Fußball interessieren, können gerne ins Stadion kommen, der Rest soll sich verpissen.
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