• Home
  • Google Plus
  • Xing
  • RSS-Feed
Kategorien
Archiv
 
July 2010
M T W T F S S
« Jun   Aug »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Der Stammtischphilosoph

Mit körpereigenen Drogen fröhlich durch die Welt…

Monthly archives: July 2010

Verloren, verschlissen und verpasst

July 31, 2010 at 3:14 pm | 2010, Norwegen, Urlaub | Stammtischphilosoph

Verloren habe ich bisher mein Reiseshampoo und das Basecap von C&A. Wers findet darfs behalten :)
Verschlissen sind mittlerweile so ziemlich die Bremsen. Beide Bremshebel kann ich bis zum Anschlag drücken und das Hinterrad bekomme ich nicht mal mehr zum blockieren.
Vepasst habe ich heute nur sehr knapp einen norwegischen Geländewagen im Renneinsatz. Ich fuhr mit Karacho den Berg hinunter, er mit Vollgas den Berg hinauf. Getroffen (bzw. eben nicht) haben wir uns ausgerechnet an einer engen, nicht einsehbaren einspurigen Kurve. Bei der Kurveneinfahrt konnten wir beide nur den Felsen sehen. Erst am Scheitelpunkt sahen wir dann das Unheil…  Nur durch das balancieren auf einem Bein, hart an der Asphaltgrenze entlang konnte ich das unbeschadet überstehen.
Überhaupt die Autofahrer: Einerseits scheint es Bonuspunkte fürs möglichst dichte Überholen zu geben, andererseits legen sie fast eine Vollbremsung hin wenn man sich einem Zebrastreifen nähert.

Auf jeden Fall begann der Tag mit Sonnencremewetter, was sich gegen 2 aber in Schauerwetter verwandelte. Da ich Zeit satt habe bin ich deshalb bereits um 3 Uhr beim schnuckeligen “Fjellstad-Camping” nahe Langesund eingekehrt und bin dort bisher der einzige Gast.
Neben dem familiären Umfeld und einem kostenlosen schmutzige-Zehen-sauberleck-Dackel-Service hat der Campingplatz vor allem den unschlagbaren Vorteil relativ weit oben am Berg zu liegen, so daß ich morgen mit einer wunderbaren 80 Höhenmetern-Abfahrt hinunter auf Meereshöhe starten kann.

0 comments

Fährfahren…

July 30, 2010 at 6:49 pm | 2010, Norwegen, Urlaub | Stammtischphilosoph

Der heutige Tag begann erstmal mit einer elendigen Steigung. Zwar nur 30 Höhenmeter, die aber in einer einzigen langgezogenen Kurve zu bewältigen.
Dafür war es heute durchgehend trocken, erst kurz vor Schluß mußte ich einen Regenschauer abwarten. Ich sehe trotzdem aus wie ein Schwein (“und schmutzig bist Du auch”, würde Dödel jetzt sagen), weil die Straßen klatschnass waren.
Dann habe ich auch noch die Fähre einen Halt zu früh verlassen, bin aber gerade noch rechtzeitig umgekehrt und habe dieselbe Fähre kurz vor der Abfahrt noch wieder erwischt. Der Fährmann hat sich nix anmerken lassen, aber sich innerlich bestimmt halbtot gelacht.
An Bord war dann noch eine nette Norwegerin mit einem riesen Untier von Hund namens “Hølse” (oder so), der vor Angst schlotterte. Ein Hund in Norwegen, der Angst vorm Wasser hat, wo gibts denn sowas?
Nun bin ich bei einem Deluxe-Camping für knusprige 200 Kronen die Nacht, dafür konnte ich aber endlich die Klamotten waschen.

Wenns in dem Tempo weitergeht bin ich in 3 Tagen spätestens in Larvik und von dort aus auf dem Weg nach Hause.

Ich vermisse meine Badewanne, bei der ich nicht alle 5 Minuten einen Euro nachwerfen muß :)

0 comments

I’m only happy when it rains…

July 29, 2010 at 8:19 pm | 2010, Norwegen, Urlaub | Stammtischphilosoph

Naja, nicht wirklich. Seit heute Mittag ist es ununterbrochen am Regnen. Nicht wirklich stark, aber stark genug um mir gehörig auf den Zeiger zu gehen. Mein Poncho kam dennoch nicht zum Einsatz, der – wie ich nochmal geprüft habe – sogar nur 1,95 gekostet hat, jedoch konnte ich die formschönen Satteltaschenschutzbezüge im modischen limettengrün endlich mal zum Einsatz bringen.

Auf jeden Fall habe ich mit einem sehr erwachsenen “nicht mit mir, Petrus, Du Blödsack” bereits um 4 nach nur knapp 60 recht einfachen km auf dem wohl miesesten Campingplatz Norwegens, dem “Gjeving Marina” mein Zelt aufgeschlagen. Wer zum Teufel macht einen Campingplatz ausgerechnet da auf, wo der Boden so hart ist, daß kein Hering hineingeht? Und stellt dann auch noch die einzige Norwegerin ein, die kaum Englisch versteht? Und vom Wetter will ich gar nicht erst reden :)
Hoffe ich also, dass sich das Ganze heute Nacht kräftig ausregnet und ich morgen früh trockenen Fußes die Fähre gen Risør betreten kann.

One comment

Gen Osten

July 28, 2010 at 4:23 pm | 2010, Norwegen, Urlaub | Stammtischphilosoph

Seit Kristiansand bin ich nun offiziell auf dem (leichteren) Ostteil des Nordseeradweges unterwegs und habe heute auch gleich den angeblich schwersten Teil dieser Passage erledigt. Eine Schotterpisten- Berg- und Talfahrt, auf der sich außer mir nur Mountainbiker wagten.
Obwohl anders vorhergesagt ist mein 5 Euro-Notfallponcho weiter ungenutzt. Allerdings gab es heute eine ständige Wolkendecke, so daß ich mich zum ersten Mal nicht eincremen mußte.
Ansonsten ist nicht viel passiert, keine Verkehrsregeln mißachtet, ein paar Brom- und Blaubeeren. gepflückt, ein Reh und ein Eichhörnchen gesehen und einige Buckelpisten (nennt man hier auch scherzhaft “Radweg”) gefahren.

Habe mir heute übrigens mal den Luxus eines Mittagessens gegönnt, lasse gerade mal wieder die Füße in der Nordsee baumeln und werde die Duschflatrate beim “Bagatellcamping” kurz vor Aarendal noch ausgiebig nutzen. :D

0 comments

Ich entschleunige Norwegen

July 27, 2010 at 6:29 pm | 2010, Norwegen, Urlaub | Stammtischphilosoph

Die heutige Tour war größtenteils recht angenehm. Keine schlimmen Steigungen, ordentlicher Belag und natürlich immer noch herrliches Wetter. (Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Herr von Herrlich, Dame hingegen von Dämlich kommt? Aber ich schweife ab) Ich habs zwar immer noch nicht geschafft, mal ne Mittagspause einzulegen, dafür steigt der Eiskonsum von Tag zu Tag :)
Bei Søgne habe ich mich dann herrlich verfranzt. Ich habe dann den Weg mit meinem Garmin-GPS gesucht und dann wurde es spannend: Aus Asphalt wurde Schotter, aus Schotter wurden Felsen und zum Schluß stand ich auf einer Wiese: Sackgasse. Zwischen mir und der richtigen Strasse lag nur die E39, norwegens Version einer Autobahn. Zum Glück mit Tempolimit und an dieser Stelle nur mit Pollern anstelle einer Leitplanke. Also habe ich das Rad erst einmal über die Wiese geschoben, dann in Fahrtrichtung ein paar Meter gefahren, eine Lücke abgepaßt und über die Poller auf die entgegenkommende Spur gewendet.
Zur Krönung kam dann auch noch eine Baustelle, so daß hinter mir ein LKW festsaß und nicht überholen konnte…
Zum Glück gabs dann aber nur 500 Meter weiter eine Nothaltebucht und die eigentlich gesuchte Strasse war von dort aus mit Querfeldein-Einsatz leicht zu erreichen.
Was macht das nun in Punkten? Unerlaubtes Fahren auf einer Europastrasse mit dem Rad, Überqueren ebendieser und Wenden…?
Auf jeden Fall bin ich jetzt in Kristiansand und habe die amerikanische Variante eines Hamburgers genossen… Der norwegische war um längen besser.

0 comments

© Der Stammtischphilosoph

|

Interpreted by DesignFalcon and mnfw. Powered by WordPress.

Top