Der heutige Tag begann erstmal mit einer elendigen Steigung. Zwar nur 30 Höhenmeter, die aber in einer einzigen langgezogenen Kurve zu bewältigen.
Dafür war es heute durchgehend trocken, erst kurz vor Schluß mußte ich einen Regenschauer abwarten. Ich sehe trotzdem aus wie ein Schwein (“und schmutzig bist Du auch”, würde Dödel jetzt sagen), weil die Straßen klatschnass waren.
Dann habe ich auch noch die Fähre einen Halt zu früh verlassen, bin aber gerade noch rechtzeitig umgekehrt und habe dieselbe Fähre kurz vor der Abfahrt noch wieder erwischt. Der Fährmann hat sich nix anmerken lassen, aber sich innerlich bestimmt halbtot gelacht.
An Bord war dann noch eine nette Norwegerin mit einem riesen Untier von Hund namens “Hølse” (oder so), der vor Angst schlotterte. Ein Hund in Norwegen, der Angst vorm Wasser hat, wo gibts denn sowas?
Nun bin ich bei einem Deluxe-Camping für knusprige 200 Kronen die Nacht, dafür konnte ich aber endlich die Klamotten waschen.
Wenns in dem Tempo weitergeht bin ich in 3 Tagen spätestens in Larvik und von dort aus auf dem Weg nach Hause.
Ich vermisse meine Badewanne, bei der ich nicht alle 5 Minuten einen Euro nachwerfen muß
















