<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Stammtischphilosoph</title>
	<atom:link href="http://www.stammtischphilosoph.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stammtischphilosoph.com</link>
	<description>Mit körpereigenen Drogen fröhlich durch die Welt...</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 23:14:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Kapitel 2: Katerfrühstück</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/kapitel-2-katerfruhstuck/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/kapitel-2-katerfruhstuck/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 19:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romännchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1063</guid>
		<description><![CDATA[Als Sven in seinem eigenen (immerhin!) Bett erwachte, formten sich drei Buchstaben in seinem Kopf. Eigentlich waren es nur zwei Buchstaben, deren erster Buchstabe sich wiederholte und somit ein Palindrom ergab. Nicht, dass Sven ein allzu großes Empfinden für diese literarischen Feinheiten hatte; im Allgemeinen war sein Gespür dafür relativ begrenzt, in seiner jetzigen besonderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Sven in seinem eigenen (immerhin!) Bett erwachte, formten sich drei Buchstaben in seinem Kopf. Eigentlich waren es nur zwei Buchstaben, deren erster Buchstabe sich wiederholte und somit ein Palindrom ergab. Nicht, dass Sven ein allzu großes Empfinden für diese literarischen Feinheiten hatte; im Allgemeinen war sein Gespür dafür relativ begrenzt, in seiner jetzigen besonderen Situation allemal: Sein Gedanke formte sich zu einem Wort und es ging hinaus in die Welt: &#8220;Aua&#8221;. Sicher. &#8220;Reliefpfeiler&#8221; wäre ein deutlich beeindruckenderes Palindrom gewesen, aber versuchen Sie mal als Autor, so ein Wort unterzubringen ohne dass es aufgesetzt wirkt. Vor allem wenn der Protagonist der Geschichte doch eher einsilbig daher kommt.</p>
<p>In seinem nun (fast) nüchternen Zustand traf Sven der Schmerz im Gesicht von Lenes Faust vom Vorabend wie ein erneuter Schlag. Magen und Kopf stimmten in den schmerzenden Protest ein und brachten ihn dazu einen heiligen Schwur abzulegen, nie wieder Alkohol zu trinken und völlig objektiv zu erkennen, dass er in diesem Moment die ärmste Sau auf dem Planeten war.</p>
<p>Mühsam quälte Sven sich aus dem Bett, stolperte über seine Schuhe und verließ halb gehend, halb liegend sein Schlafzimmer. Auf dem Weg zur Toilette schlurfte er an Benny vorbei, der halb auf der Couch und halb auf dem Tisch im Wohnzimmer von Svens 50m²-Wohnung vor sich hin schnarchte. Das heißt: Der schnarchende Teil von Benny lag auf der Couch, der nicht schnarchende größtenteils auf dem Tisch.<br />
Während Sven noch überlegte, ob er pinkeln oder kotzen muss klingelte Bennys Telefon. Dessen Reaktion waren leise Flüche, das Vergraben seines nun nicht mehr schnarchenden Kopfes in dem Sofakissen und ein kräftiger Furz, der das ohnehin durch Bier- und Parfumgestank nicht gerade angenehme Raumklima weiter verschlechterte.</p>
<p>Sven ließ Benny mit seinen Problemen allein und schaffte es erfolgreich, seine Blase zu entleeren, ohne dass sein Magen diesem Beispiel folgte. Er überlegte kurz, ob er duschen sollte oder eine Katzenwäsche ausreichend war, um schlussendlich weder das eine, noch das andere zu tun und ungewaschen zurück ins Schlafzimmer zu schlurfen und zurück ins Bett zu fallen.<br />
<span id="more-1063"></span><br />
*</p>
<p>Am späten Nachmittag wurden Sven und Benny unsanft von Svens automatischen Staubsauger geweckt, der nicht nur keine Sonderregel für &#8220;Herrchen schläft seinen Rausch aus&#8221; besaß, sondern stur sein &#8220;saubermachen um 15:00&#8243;-Programm abspulte und auch die Sonderbedingung &#8220;Bennys Socken liegen auf dem Boden verteilt&#8221; nicht eingespeichert hatte und somit den rechten Socken halb einsaugte um dann mit ihm den Rest des Zimmers zu reinigen.</p>
<p>Nach einer halben Stunde entschied Benny, dass er dem Staubsaugerlärm durch das Vergraben seines Kopfes in die Kopfkissen nicht entfliehen konnte, und schlug so lange auf den Staubsauger ein, bis dieser endlich ruhig wurde. Ob er den korrekten Ausschalter erwischte oder reine Materialermüdung dazu führte, dass die Höllenmaschine aufgab konnte er weder erkennen, noch war es ihm wirklich wichtig. Hauptsache das Mistding war ruhig. Im Anschluss kämpfte er mehrere Minuten mit der Maschine, um seinen Socken zurück zu bekommen. Der Kampf war hart und unerbittlich und wurde zu Bennys Missvergnügen vom Staubsauger gewonnen. Entnervt gab Benny auf, begab sich zur Toilette, duschte sich und verzweifelte anschließend erneut an Svens Technikwahn, in diesem Fall dessen Kaffeemaschine. Benny fluchte dermaßen laut über das &#8220;Drecksding&#8221;, dass Sven schließlich genervt aufstand, den Deckel der Maschine öffnete, Benny den Tab in die Hand drückte und wortlos in Unterhose und T-Shirt ins Badezimmer schlurfte.</p>
<p>*</p>
<p>Kurze Zeit später saßen beide auf der Couch vor dem Fernseher und zwangen sich ihre trockenen Toastbrote hinein. Das war das Maximale an fester Nahrung, dass gefahrlos verspeist werden konnte ohne Rückwärts verdaut zu werden. “Sach mal, Sven” murmelte Benny den Toast mampfend: “Kannst Du nicht eine stinknormale Kaffeemaschine kaufen wie anständige Leute anstelle von so einem Schickimicki-Apparat, bei dem jede Tasse mehr kostet als bei Star Bucks?” &#8211; “Nö. Ich will halt was Cooles. Außerdem kostet es Dich ja nix, oder?” &#8211; “Aber mal ehrlich: Kaffemaschine mit Schnickschnack, einen Staubsauger, der automatisch rumrotiert und dich Sonntags aus dem Bett schmeißt: Du weißt schon, dass Du damit Dein Nerd-Image nie los wirst, oder?”<br />
Sven nippte vorsichtig an der Kaffeetasse, in der sich gerade eine Aspirin auflöste: “Nö. Nix Nerd. Hat alles einen perfekten WAF#” &#8211; “DOCH Nerd! Und wozu zum Teufel brauchst Du überhaupt einen hohen WAF? Deine Wohnung sieht so sehr nach Single aus, wie es nur geht. Sie ist kaum größer als ein Schuhkarton und Du stellst sie auch noch mit einem Flipper zu! Wann hast Du denn das letzte mal Titten in der Hand gehabt?” Schnell fügte er hinzu: “Und ich meine nicht Deine eigenen!”<br />
Sven schnitt eine Grimasse und kippte den Rest des Kaffee-Aspirin-Cocktails mit einem Schluck herunter. “Gestern Abend, Benny. Im Dollhouse” Etwas unsicher fügte er hinzu: “Glaube ich zumindest”</p>
<p>Benny hob abwehrend die Hände in die Höhe: “Frag mich nicht, ab dem ‘Hörsaal’ weiß ich nix mehr.” Er schob die partielle Amnesie auf den Schlag auf seinen Kopf. In diesem Moment klingelte sein Handy. Er nahm das Gespräch an und hielt den Hörer etwas weiter von seinen Ohren entfernt, denn das Gebrülle passte gar nicht zu seinen Kopfschmerzen.<br />
Als er auflegte, grinste er Sven an: “Das mit dem Dollhouse ist noch nicht völlig geklärt, aber Ich weiß jetzt, was wir heute morgen um vier gemacht haben.” Er erntete nur ein fragendes Gesicht und fuhr fort: “Wir haben wohl letzte Nacht fünf Mal bei Dätlef angerufen und ins Telefon gegröhlt, wie geil die Party ist. Und das Dätlef herkommen soll. In der Kurzform: Er ist stinksauer und Sofie sollten wir die nächsten Monate wohl besser auch nicht über den Weg laufen.” &#8211; “Also wie immer?” &#8211; “Jo.”</p>
<p>Es hatte Tradition, dass Benny und Sven bei durchzechten Partynächten Dätlef anriefen um ihm mitzuteilen, dass er diesmal aber echt was verpasst. Und Dätlef war beruflich gezwungen, sein Telefon eingeschaltet zu lassen, auch wenn Beide ihn mehrmals in der Nacht anriefen. Das Schlimmste war dabei gar nicht, dass er wach wurde, sondern dass Sofie wach wurde und so tat, als sei es seine Schuld, dass sie aus dem Schlaf geklingelt wurde.</p>
<p>*</p>
<p>Nachdem Bennys Alkoholpegel wieder in Dimensionen gesunken war, um ihn wieder ruhigen Gewissens unter Leute &#8211; und vor allem straffrei hinter das Steuer &#8211; zu lassen, machte er sich auf die, bzw. strenggenommen nur auf DEN Socken (sein zweiter verblieb als Souvenir in Svens Staubsauger)  und fuhr ins heimische Osnabrück.</p>
<p>Sven verließ den ganzen Tag die Couch erst, als er sich spät Abends ins Bett schleppte. Kaffeetassen und Nutella hatten bis dahin nicht den automatischen Weg in die Küche gefunden.</p>
<p>*</p>
<p>Der Montag morgen fing viel zu früh an, was vor allem daran Lag, dass Svens Chef doch tatsächlich von ihm erwartete, dass er für sein Geld arbeitete. Also schleppte sich Sven zur U1 und machte sich auf den Weg Richtung Innenstadt. Techno war momentan furchtbar angesagt, zumindest lag die Vermutung nahe, denn irgend so ein Typ beschallte die halbe Bahn durch seine Kopfhörer. Sven versuchte so gut es ging, den Krach zu ignorieren und schaffte dies auch, bis er am Jungfernstieg die Bahn verließ.<br />
Im Hinausgehen schrie Sven ihn an &#8220;ONANIEREN MACHT TAUB!&#8221; und klopfte dem Techno-Jünger dabei leicht auf die Schulter. Dieser nahm seine Kopfhörer ab und fragte: &#8220;WAS?&#8221; Als einzige Erwiderung kam von Sven nur noch ein: &#8220;sag ich doch&#8221;, bevor sich die Türen schlossen. Befriedigt stellte Sven aus dem Augenwinkel fest, dass die Unterhaltung in der U-Bahn zu einigen Frohsinn und Häme geführt hatte. Vor allem bei den beiden Kumpels des Technofans.</p>
<p>Die Arbeit schleppte sich dahin und Sven war am Abend einigermaßen froh den Arbeitstag überstanden zu haben.</p>
<p>Auf dem Rückweg nach Hause überkam ihn auf dem Bahnsteig seine natürliche Nerd-Paranoia und er achtete penibelst darauf, nicht in das Sichtfeld einer der Kameras zu geraten. Die meisten Kameras zeigten in oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung, doch an den Notrufsäulen zeigten Kameras von den Schienen weg in Richtung Bahnsteig. Um diese zu unterlaufen musste Sven einen Schwenk in Richtung Bahnsteig machen.</p>
<p>Urplötzlich wurde er an der Seite gepackt und herumgerissen: &#8220;Mach kein Scheiss, Junge!&#8221; raunte die Mitt-Zwanzigerin ihm zu, als er zu Boden ging und über das Mädel stürzte. Prinzipiell ein durchaus akzeptabler Vorschlag, doch in der konkreten Situation war Sven eigentlich der Meinung, nicht er würde Seltsames tun, sondern die Blondine, die ihn &#8211; so schien es &#8211; ein wenig mitleidig ansah. Der Situation angemessen erwiderte Sven: &#8220;Hä?&#8221;<br />
Ein nahezu endloser Wortschwall ergoss sich als Antwort über Sven, der im Wesentlichen beinhaltete, dass er noch viel zu jung sei zum sterben, das Leben an sich ohnehin recht erträglich und man nur mal reden müsse. Wenn er dies denn gerne wolle, könne er dies gerne tun, und zwar mit ihr. Damit überreichte sie ihm eine Visitenkarte, auf der stand, dass sie Psychologin war, Jule hieß und offensichtlich sehr begrenzte Bürozeiten hatte. Es dauerte eine Weile, bis Sven den Monolog einigermassen eingeordnet hatte:<br />
&#8220;Hör mal gut zu, Du Hippe!&#8221; erwiderte er aufgebracht. “Da oben an der Anzeige steht, das der nächste Zug erst in 3 Minuten einfährt. Da die HVV meistens relativ pünktlich ist, habe ich also einige Minuten Zeit auf meinen Tod vorzubereiten, sollte ich auf die Gleise springen. Wenn dann dieser Zug in ein paar Minuten eintrifft und der Schaffner es nicht schafft, sein Arbeitsgerät rechtzeitig von seinen affenartigen fünf bis sieben km/h zu stoppen würde er mir vermutlich maximal eine Beule am Kopf verpassen. Was zum Teufel also soll das? Ist das die neue Form von Kaltaquise bei Psychologen?&#8221;</p>
<p>Die Junior-Psychologin schaute ihn nur mit einer Mischung aus Mitleid, Wut, Mitgefühl und Angst an, gewürzt mit einer (ganz kleinen) Portion Professionalität. Wortlos drehte sie sich um und ließ Sven sprachlos zurück.</p>
<p>*</p>
<p>Im Laufe der Woche entwickelte Svens Nerd-Paranoia erschreckende Ausmaße. Natürlich war er davon überzeugt, dass der Staat ihn bei Schritt und Tritt überwacht, jedoch nur auf digitalem Wege über Kameras, seinem Internetanschluß oder seinem Smartphone. Nun jedoch hatte das Gefühl des &#8220;verfolgt werdens&#8221; eine neue Qualität erreicht und den Sprung in die Realität geschafft. Er war sich sicher, dass er ständig von jemanden beobachtet wurde, sobald er sein Haus oder die Firma verlassen hatte. Er war drauf und dran, diese komische Psychologin anzurufen, entschied sich dann aber aus verschiedenen Gründen dann doch anders. Einerseits hatte diese ja erst das Problem verursacht und andererseits war es eine &#8211; recht hübsche &#8211; Frau. Und auch wenn sie beruflich mit Spinnern zu tun hat; Sven vermied es, dem anderen Geschlecht zu zeigen, dass er einen Sprung in der Schüssel hatte.</p>
<p>Er versuchte, den Gedanken zu verdrängen; Zu allem Überfluss gab es auch noch keinen Fussball am Wochenende. St. Pauli musste erst am Montag in Frankfurt spielen. Scheiss Sport1. Das Wochenende nahte also und Sven konnte sich weder auf ein Spiel freuen, noch war irgendjemand angemeldet um mit ihm den Kiez zu rocken. Vielleicht konnte man ja endlich mal wieder ausschlafen, das war bei der ganzen Paranoia nämlich auch viel zu kurz gekommen. Um auf Nummer sicher zu gehen holte sich Sven eine Packung Schlaftabletten aus der Apotheke aus dem Einkaufszentrum &#8220;Hamburger Strasse&#8221; in Barmbek. Als er die Apotheke verliess hatte er wieder dieses komische Gefühl, beobachtet zu werden. Sven drehte sich mehrmals um, konnte aber niemanden entdecken.</p>
<p>Während er noch grübelte, wie lange es wohl dauern würde, bis er völlig den Verstand verloren hatte, wurde er von einem Kerl kurz vor seiner Wohnung angerempelt. &#8220;Ey!&#8221; rief Sven, doch der Kerl hatte sich mit einem leisen &#8220;Sorry&#8221; schon aus dem Staub gemacht und war urplötzlich verschwunden.</p>
<p>*</p>
<p>Sven wälzte sich in seinem Bett hin und her. Die Schlaftabletten hatten nicht wirklich etwas gebracht. Er ließ die letzten Tage in Gedanken Revue passieren: Eine Frau hatte ihn zu Boden geworfen, ein Kerl irgendwie nicht wirklich aus Versehen angerempelt und seit Tagen wurde er das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Entweder war da eine Konspiration gegen ihn im Gange, oder er war wirklich kurz davor, völlig den Verstand zu verlieren. Nüchtern betrachtet, schien die zweite Variante deutlich realistischer zu sein als die erste und das machte ihm Angst.</p>
<p>Nach einer sehr unruhigen Nacht wurde Sven von seinem Staubsauger geweckt. Er fühlte sich wie gerädert. Er blickte aus dem Schlafzimmerfenster und sah noch flüchtig, wie sich ein Mann davonschlich. Entweder führte seine Paranoia jetzt dazu, dass er auch schon Halluzinationen bekam, oder da war wirklich was im Gange. &#8220;Du wohnst im dritten Stock&#8221; redete Sven auf sich selbst ein, &#8220;wieso sollte der Kerl da unten ausgerechnet von Dir was wollen?&#8221;<br />
Leider war Sven nicht sehr begabt darin, andere mit seinen Worten zu überzeugen, insbesondere gegen sich selbst hatte er in diesem Moment keine wirklich reelle Chance.</p>
<p>Fieberhaft überlegte Sven; Was könnte der Grund für diese Observation, respektive Paranoia sein? Eine plausible Erklärung kam ihm nicht in den Sinn. Wie immer bei kniffligen Fragen verließ er sich auf Kaffee und Frühstücksfernsehen, doch die  halfen jetzt auch nicht weiter. Dennoch: &#8220;Zwei bei Kallwas&#8221; brachten ihn dazu, erneut zu überlegen, die Psychologin anzurufen; Zunächst einmal aber brauchte Sven etwas frische Luft. Er schmiss sich die Jacke über und machte sich auf den Weg nach draußen.</p>
<p>*</p>
<p>Er schlenderte gerade an einem Imbiss vorbei, als er sich endlich dazu durchringen konnte die Psychologin anzurufen. Er kramte ihre Visitenkarte heraus, wühlte nach seinem Telefon und wählte ihre Nummer.</p>
<p>Sven war doch einigermaßen überrascht, als nur einige hundert Meter von ihm entfernt ein Telefon klingelte und ein leises &#8220;Mist&#8221; zu hören war. Die Stimme kannte er doch! Sven sprintete zu dem Geräusch und traf dort auf die Psychologin, die recht erfolglos versuchte, so zu tun als wäre sie rein zufällig in der Gegend. &#8220;Sven! Das ist ja ein Zufall!&#8221; &#8211; &#8220;Zufall? Fürn Arsch! Warum verfolgen Sie mich? Was soll der Mist überhaupt? Soll das die ‘versteckte Kamera’ sein? Zu Ihrer Information: Nein, ich verstehe KEIN Spaß!&#8221; Die Psychologin (in spe) schaute sich verstohlen um. Dies war Sven nicht entgangen: &#8220;Sonst noch wer unterwegs um mich zu beschatten?&#8221; In diesem Moment raschelte etwas im Gebüsch. Sven sprintete dort hin, entdeckte jedoch nur eine fette Taube, die ihn blöd anglotzte. &#8220;Beruhigen Sie sich doch, Sven. Niemand verfolgt Sie. Das ist doch absurd!&#8221; &#8211; &#8220;Absurd, ja? Und warum kennen Sie dann meinen Namen? Ich habe mich Ihnen nie vorgestellt.&#8221;<br />
Ohne auf dieses doch durchaus schlüssige Argument einzugehen fing bei dem Mädel die alte Leier wieder an in Sachen Lebensfreude und Co. Sie schaute ihn mitleidig an und umarmte ihn flüchtig: &#8220;Ich bleibe dabei, Sven: Wenn Sie jemanden zu Reden brauchen, rufen Sie mich&#8230;&#8221;<br />
Das ‘an’ bekam nicht mehr zu hören. Auch seine geplante Erwiderung, dass er sie doch gerade erst angerufen habe, und er JETZT Lust und Zeit habe um zu reden, konnte er nicht loswerden, denn beide wurden rüde von einem Schrei &#8220;Zugriff!&#8221; unterbrochen, auf den vier dicht bepackte Polizisten auf ihn und die Psychologin zustürmten, zu Boden warfen und die Hände fesselten. Sven war so überrascht, dass er nicht einmal mehr daran dachte zu fluchen, während die Psychologin wild um sich tritt, das ein oder andere Polizisten-Ohr zwischen ihre Zähne bekam und laut um Hilfe schrie. Beide wurden teils passiv (Sven), teils sich wehrend (die Psychologin) in einen Bully verfrachtet, der sofort mit quietschenden Reifen losfuhr.</p>
<p>Während der Transporter sich rumpelnd zielgerichtet Hamburgs Schlaglöcher befuhr, wandte Sven sich an die Psychologin: &#8220;Was zum Teufel war denn das?&#8221; &#8211; &#8220;Keinen blassen Schimmer, Sven.&#8221; &#8211; &#8220;Du hast mir immer noch nicht gesagt, woher Du mich kennst, und ich weiß auch nicht, wie Du heißt&#8221; &#8211; &#8220;Doch. steht auf der Visitenkarte&#8221; erwiderte die Jungpsychologin erneut ohne auf seinen erste Frage einzugehen. “-”Gerade schwer dranzukommen&#8221; antwortete Sven. &#8220;Jule&#8221; erwiderte die Mitgefangene. &#8220;Ach ja. Jule.&#8221; erwiderte Sven, &#8220;Würde Dir gerne die Hände schütteln, aber das fällt mir gerade etwas schwer. Also: Was hast Du verbrochen dass wir hier so abgeführt werden?&#8221; Jule schaute ihn angriffslustig an: &#8220;Ich? was soll ich schon verbrochen haben?&#8221; &#8211; &#8220;In Anbetracht unserer ersten Aufeinandertreffen würde ich vermuten, Du bist eine verurteilte Stalkerin; Außerdem hast Du auf die Bullen eingeschlagen, getreten und gebissen. Eine Gesetzestreue Bürgerin macht so was nicht.” Jule schaute ihn angriffslustig an: &#8220;Wer drückt sich denn hier an jeder öffentlichen Kamera vorbei? Auch nicht gerade vertrauenerweckend.&#8221;</p>
<p>Der Wagen hielt und die Tür wurde geöffnet. &#8220;Na, dann mal raus mit Euch, ihr beiden Turteltauben.&#8221; Rüde wurden die beiden gepackt und in ein Polizeiquartier gebracht, wobei die Polizisten gründlich darauf achteten, außerhalb der tret- und beißreichweite von Jule zu bleiben.</p>
<p>Während Jule in eine Zelle gesteckt wurde, führte man Sven direkt in einen Verhörraum. &#8220;Also, Sie wissen natürlich, warum Sie hier sind&#8221; eröffnete ein dicker Polizist, dessen Knöpfe Probleme hatten, seine Uniform zu halten das Wort. Der Kerl ragte fast bis zur Decke und Sven fragte sich, ob es wohl Spezialfirmen für besonders ungewöhnliche Uniformgrößen gab. Der Raum sah aus wie in einem Tatort der 80er Jahre: Metalltisch, zwei Stühle. Auf einem saß Sven, ihm gegenüber ein recht junger, schlaksiger Polizist, der bisher kein Wort gesagt hatte. Der dicke Riese stand an einem Spiegel, der die ganze Wand einnahm und garantiert halb durchsichtig war. Selbst die obligatorische Tischlampe stand am richtigen Platz und war &#8211; dem Staub nach zu urteilen &#8211; die letzten 30 Jahre nicht bewegt worden. An der Decke hing eine alte Glühbirne, ansonsten war keine technische Errungenschaft zu erkennen: Kein Mikrofon, keine Kamera. Selbst das obligatorische Tonband fehlte.</p>
<p>Tatsächlich befand sich eine Kamera hinter der falschen Glasscheibe, die emotionslos alles aufzeichnete, was im Verhörraum vor sich ging.</p>
<p>&#8220;Nö&#8221; erwiderte Sven. &#8220;wie, nö?&#8221; antwortete der Riese. &#8220;Das ist die Antwort auf Ihre Frage.&#8221; &#8211; &#8220;Ich habe Sie überhaupt nichts gefragt&#8221; erwiderte der Riese, &#8220;ich habe GESAGT: Sie wissen ja, warum sie hier sind&#8221; Sven schaute ihn Trotzig an: &#8220;Aha. Ein Korinthenkacker oder doch nur ein Spaßvogel? Meine Antwort bleibt aber die Gleiche. Würden Sie mir also bitte erklären, was der Scheiß hier soll?&#8221; Der Riese lief leicht rot an: &#8220;Hör mal zu, Du kleiner&#8230;&#8221; Sein Kollege unterbrach ihn: &#8220;Also gut. Sie sitzen hier wegen gewerblichen Drogenhandels. Und natürlich wissen Sie gar nicht warum. Richtig?&#8221; &#8211; &#8220;Das weiß ich in der Tat nicht! Dreht ihr jetzt alle durch?&#8221; &#8211; &#8220;Hör mal zu, du Spinner!&#8221; fuhr der schlaksige fort: &#8220;Verkauf uns nicht für blöde!&#8221; Sven blaffte zurück: &#8220;Verkaufen? Was heißt hier verkaufen? Ihr seid doch bereits vollkommen durchgeknallt! Außerdem habt ihr das mit Good Cop, Bad Cop auch noch nicht so ganz richtig begriffen.&#8221; Der Riese lachte: &#8220;Vergiss das mal ganz schnell. Wir spielen hier Bad Cop und Even more Bad Cop. Ich bin Bad Cop&#8221;</p>
<p>Der Riese lachten über seinen eigenen Witz und der schlaksige stimmte ein. Sven hingegen war gar nicht nach lachen zu mute: &#8220;Kommt ihr Komiker jetzt mal zum Punkt oder muss ich raten, was der Scheiß soll? Wie sieht es überhaupt mit einem Anruf aus?&#8221;<br />
Der Schlaksige wandte sich nach hinten zum Riesen: &#8220;Ah, der berühmte Anruf! Wir sind hier nicht in Hollywood, Du Spinner. Du kannst anrufen, wenn Du uns gesagt hast, was wir wissen wollen.&#8221; In einem vertraulichen Ton fuhr er fort: &#8220;Wir wissen doch genau, dass Du nur ein kleines Licht bist. Wir wollen Deinen Boss. Aber wenn Du nicht mit spielst landest Du im Bau.&#8221;<br />
Sven traute seinen Ohren nicht: &#8220;Ich habe immer noch keine Ahnung, was Sie von mir wollen, verdammt!&#8221;</p>
<p>Urplötzlich stand der Schlaksige auf. Der Riese ging um den Tisch und zog Sven am Arm hoch. Wortlos wurde er zur Zelle geführt, in der sich die Psychologin befand. &#8220;Fragen wir halt Deine Freundin&#8221; murmelte der Riese, als er Sven in die Zelle stieß. Bevor Sven die Chance hatte, etwas intelligentes zu erwidern, wurde die Tür auch schon zugeschlagen.</p>
<p>Jule war etwas schlauer als Sven, denn sie verweigerte jegliche Aussage ohne einen Anwalt rufen zu können und so gaben die beiden Polizisten schließlich auf und schossen sich wieder auf Sven ein.</p>
<p>Dieser saß nun erneut im Verhörraum und hörte sich an, dass Jule angeblich alles gestanden hätte. &#8220;Aha. Jule und ich sind also Drogenkuriere. Der Typ, der mich an gerempelt hat, hat mir also Drogen zugesteckt, die ich verkauft habe und als Ihr mich ins Auto gezerrt habt wollte ich ihr geraden den Anteil geben. So in etwa?&#8221; fasste Sven zusammen. &#8220;Die beiden Polizisten nickten. &#8220;Na, denn ihr Superbullen&#8221; fuhr Sven zynisch fort: &#8220;Dann kann ich ja gehen, wo ihr doch alles rausgefunden habt.&#8221; Das dies nicht die intelligenteste Reaktion war dämmerte Sven erst, als er kurz darauf dem Haftrichter vorgeführt wurde und die Polizisten sein &#8220;Geständnis&#8221; als Argument vorbrachten. Svens nicht gerade freundlich vorgebrachtes Dementi verhinderte nicht nur nicht die Haft, sondern brachte ihm Aufgrund seiner Wortwahl, die unter anderem &#8211; um einen berühmten Fußballer zu zitieren &#8211; auch das Wort &#8216;Mixer mit W&#8217; beinhaltete auch noch eine Strafe wegen Missachtung des Gerichts ein. Eine Strafe, die &#8211; wie der Richter süffisant bemerkte &#8211; auch ersatzweise als Haftstrafe angetreten werden könne, was vermutlich in Anbetracht des beschuldigten Vergehens ohnehin nicht mehr viel ausmachen würde.</p>
<p>Diesmal saß er länger in der Zelle. Jule blieb ebenfalls aufgrund seines Geständnisses in Haft. Dann wurde er zum ersten Mal mit Jule zusammen verhört, wo er erfuhr, dass Jule nicht wirklich gestanden hatte. Die beiden Polizisten amüsierten sich königlich, als Sven von Jule verprügelt wurde, als rauskam, dass sein &#8220;Geständnis&#8221; Schuld war, dass sie weiterhin hier saßen.</p>
<p>Und auf einmal waren sie allein. Sven hatte gar nicht so wirklich mitbekommen, wann die Polizisten den Raum verlassen hatten. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, die Schläge von Jule abzuwehren. &#8220;Die Tür ist auf&#8221; raunte Sven zwischen den Attacken. &#8220;Was?&#8221; erwiderte Jule. &#8220;Ich sagte: Die Tür ist auf&#8221; wiederholte Sven. Jule blickte zur offenen Tür und sagte: &#8220;Na, dann können wir ja gehen.&#8221; Sven schaute sie fassungslos an: &#8220;Gehen. Einfach so.&#8221; &#8211; &#8220;Wieso nicht? Vielleicht hat sich ja alles aufgeklärt.&#8221; Sven schüttelte den Kopf: &#8220;Und Du glaubst nicht, dass man uns dann Bescheid gegeben hätte? Wie oft hast Du gehört, dass nach der Anordnung von u-Haft die Beschuldigten einfsch gehen eurften?&#8221; &#8211; &#8220;Weiss nicht&#8221;, antwortete Jule leicht genervt, &#8220;ich werde nicht so oft verhaftet. Ich werde auf jeden Fall hier weg gehen. Bleib doch hier und verrotte. Weisst Du was? Von mir aus bring Dich um. Idt mir mittlerweile auch egal.&#8221; &#8211; &#8220;Was soll dieser Scheiss mit dem Umbringen andauernd?&#8221; fragte Sven, doch Jule war bereits durch die offene Tür verschwunden. Sven folgte ihr so schnell er konnte, ohne allzu grosses Aufsehen zu erregen. Er hastete hindurch zwischen mehreren Beamten, die keinerlei Notiz von ihm zu nehmen schienen und traf Jule vor der Tür wieder. Irgendwie war ihm das Ganze immer noch nicht geheuer und er sagte dies Jule auch. &#8220;Du und Deine Paranoia&#8221; antwortete diese bloss, &#8220;Ist das nicht doppelt verrückt, ein paranoider Selbstmörder?&#8221; &#8211; &#8220;Zum tausendsten Mal! Ich habe kein Verlangen, mich selbst zu töten! Und Paranoid bin ich &#8211; nun &#8211; äh &#8211; nur ein kleines bisschen. Und so falsch liege ich mit meiner Paranoia offensichtlich ja nicht, wie diese spontane Verhaftung beweisst. Und kannst Du mir Bitte mal erklären, wie Du auf diesen Suizidscheisse kommst?&#8221; &#8211; &#8220;Sofie&#8221; antwortete Jule bloss. &#8220;Sofie?&#8221; erwiderte Sven irritiert. &#8220;Was zum&#8230;&#8221; Doch so allmählich dämmerte es ihm. Diese &#8216;Suicide is painless&#8217; &#8211; Geschichte. &#8220;Also wegen der dusseligen Kuh hast Du mich die ganze Zeit verfolgt. Na toll. Ich sag es zum letzten Mal: Ich will mich nicht umbringen und Sofie ist strunzdämlich.&#8221; Jule nickte: &#8220;Da könnte was dran sein. Am letzten Punkt, meine ich&#8221;</p>
<p>Die beiden lachten laut auf. &#8220;Ok. Stalkerin&#8221; sagte Sven gelöst, &#8220;was machen wir jetzt?&#8221; &#8211; &#8220;Ich glaube, ich bin Dir ein Bier schuldig. Gehn wir auf den Kiez.&#8221;</p>
<a href='https://plus.google.com/u/0/109932908573405797116/posts' rel='author' title='Google Plus Profile for Ole Albers'>Ole Albers</a>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/kapitel-2-katerfruhstuck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die besten Google+ &#8211; Addons für Chrome (die mit dem neuen Layout noch funktionieren)</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/die-besten-google-addons-fur-chrome-die-mit-dem-neuen-layout-noch-funktionieren/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/die-besten-google-addons-fur-chrome-die-mit-dem-neuen-layout-noch-funktionieren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 19:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Plugin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1040</guid>
		<description><![CDATA[Die &#8220;besten&#8221; Addons sind natürlich selten wirklich objektiv, aber ich habe mittlerweile sehr viele Plugins durchprobiert und die folgenden sind die Einzigen, die ich auf Dauer weiter genutzt habe und deshalb uneingeschränkt empfehlen kann.
Die Reihenfolge ist willkürlich und stellt keine Wertung dar.
Um die Unterschiede genau darstellen zu können, zunächst einmal ein Screenshot, wie (m)ein Google+ ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;besten&#8221; Addons sind natürlich selten wirklich objektiv, aber ich habe mittlerweile sehr viele Plugins durchprobiert und die folgenden sind die Einzigen, die ich auf Dauer weiter genutzt habe und deshalb uneingeschränkt empfehlen kann.</p>
<p>Die Reihenfolge ist willkürlich und stellt keine Wertung dar.</p>
<p>Um die Unterschiede genau darstellen zu können, zunächst einmal ein Screenshot, wie (m)ein Google+ ohne Plugins aussieht:<br />
<img class="pie-img" src="http://lh5.ggpht.com/-tCLw6P3TB7E/T5mYK824Y5I/AAAAAAAAKFY/bni8GKZJW3Q/original.jpg?imgmax=640" alt="original.png" width="640" height="320" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p><strong>Autosave<br />
</strong><a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/jagnffmpahidgbhkeomnfcngnhapddha">https://chrome.google.com/webstore/detail/jagnffmpahidgbhkeomnfcngnhapddha</a></p>
<p><img class="pie-img alignnone" src="http://lh4.ggpht.com/-HUX0_1QjCZY/T5mYHtWI6UI/AAAAAAAAKEo/SYCbfVWTR4w/autosave.png?imgmax=640" alt="autosave.png" width="640" height="270" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Dieses Plugin speichert automatisch Eure Beiträge. Wenn man dann während des Schreibens die Seite verlässt, wird der geschriebene Text automatisch gespeichert und kann wieder geladen werden. Hat mir schon oft doppeltes Tippen erspart.</p>
<p><span id="more-1040"></span></p>
<p><strong>Replies and more<br />
</strong><a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/fgmhgfecnmeljhchgcjlfldjiepcfpea">https://chrome.google.com/webstore/detail/fgmhgfecnmeljhchgcjlfldjiepcfpea</a></p>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/109932908573405797116/Blog#5735782849988625058"><img class="pie-img" style="margin: 10px 10px 10px 10px;" src="http://lh3.ggpht.com/-am6vkdSFdNk/T5mYHNJZgqI/AAAAAAAAKEg/x6PpzD2ccQY/s160-c/antworten1.png" alt="antworten1.png" width="160" height="160" /></a><a href="https://picasaweb.google.com/109932908573405797116/Blog#5735782843379675522"><img class="pie-img" style="margin: 10px 10px 10px 10px;" src="http://lh5.ggpht.com/-UkIUIn8YIIk/T5mYG0hs8YI/AAAAAAAAKEc/LQKkdjfztKs/s160-c/antworten2.png" alt="antworten2.png" width="160" height="160" /></a><a href="https://picasaweb.google.com/109932908573405797116/Blog#5735782850856199234"><img class="pie-img" style="margin: 10px 10px 10px 10px;" src="http://lh6.ggpht.com/-E8V44iZC8VE/T5mYHQYPpEI/AAAAAAAAKEk/cV1kOGtquw0/s160-c/antworten3.png" alt="antworten3.png" width="160" height="160" /></a></p>
<p>Das &#8220;und mehr&#8221; ist kein leeres Versprechen. Primäre Funktion ist aber der &#8220;Antworten&#8221; &#8211; Button in Beiträgen und Kommentaren. Dies füllt automatisch das Textfeld mit einem &#8220;@username&#8221;, erlaubt also einfaches Antworten auf Beiträge. Zusätzlich wird der &#8220;Teilen&#8221;-Button erweitert für Facebook und Twitter. Wer will kann auch noch Desktop-Notifications einschalten und als wirklich produktives Extra kann man Strg-Enter zum Abschicken der Beiträge verwenden. Jede dieser Erweiterungen ist dabei abschaltbar.</p>
<p><strong>Circlecount<br />
</strong><a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/gfehmiknpngmjkhiieampgfppicbncid">https://chrome.google.com/webstore/detail/gfehmiknpngmjkhiieampgfppicbncid</a></p>
<p><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/-f0q4TtfDqlo/T5mYIF9-dvI/AAAAAAAAKEw/PgZgiuvzZKM/circlecount.png?imgmax=640" alt="circlecount.png" width="553" height="640" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>CircleCount blendet kleine Statistiken ein, wenn man über ein Userbild navigiert</p>
<p><strong>GExtend</strong><br />
<a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/dgkjhlnnlabicokdgaecdeihkdlkdhjm">https://chrome.google.com/webstore/detail/dgkjhlnnlabicokdgaecdeihkdlkdhjm</a></p>
<p><img class="pie-img" src="http://lh6.ggpht.com/-AZLzHtCWyK0/T5mYIWZnMzI/AAAAAAAAKE8/z0-BsazOMkQ/gextend.png?imgmax=640" alt="gextend.png" width="640" height="308" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>GExtend verbreitert Google+. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt viele dieser Erweiterungen, andere heißen &#8220;100% Google+&#8221;. Hier gibt es keinen Favorit. Alle funktionieren eigentlich gleich gut.</p>
<p>Plus Everywhere<br />
<a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/jgoepmocgafhnchmokaimcmlojpnlkhp">https://chrome.google.com/webstore/detail/jgoepmocgafhnchmokaimcmlojpnlkhp</a></p>
<p><img class="pie-img" src="http://lh6.ggpht.com/-b_TkRxAFV3o/T5mYJeBfrFI/AAAAAAAAKFI/OBOdnXXRep4/pluseverywhere.png?imgmax=640" alt="pluseverywhere.png" width="640" height="65" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Fügt einen Google+ &#8211; Button direkt zum Browser. Mit diesem lassen sich die &#8220;plusse&#8221; von anderen Surfern auf jeder beliebigen Seite anzeigen und man kann jede beliebige Seite direkt &#8220;plussen&#8221;, auch wenn sie keinen Button dafür bereit stellt.</p>
<p><strong>Google Translate</strong><br />
<a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/jfppgkomfopklagggkjiaddgndkgopgl">https://chrome.google.com/webstore/detail/jfppgkomfopklagggkjiaddgndkgopgl</a></p>
<p><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/-5OefAn4Atn8/T5mYKJUmqfI/AAAAAAAAKFM/tJkA_kjRwgg/translate1.png?imgmax=640" alt="translate1.png" width="640" height="581" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/-elF2rtnEdm8/T5mYKhQcuFI/AAAAAAAAKFk/aeLpwmyH0FQ/translate2.png?imgmax=640" alt="translate2.png" width="640" height="586" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Dieses Plugin ist wirklich phantastisch, wenn man &#8211; wie ich &#8211; gerne mit Menschen auf der ganzen Welt in Google+ kommuniziert, auch wenn man ihre Sprache nicht versteht. Das Plugin macht selbst vor Japanisch nicht halt. Das Ergebnis ist zwar hin und wieder etwas holprig, aber es erweitert doch die Kreise ganz gewaltig.</p>
<p><strong>Google+ Notifications</strong><br />
<a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/boemmnepglcoinjcdlfcpcbmhiecichi">https://chrome.google.com/webstore/detail/boemmnepglcoinjcdlfcpcbmhiecichi</a></p>
<p><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/-NL3mJZCjV-c/T5mYINgKyoI/AAAAAAAAKFA/HjbhOC05whM/notify.png?imgmax=640" alt="notify.png" width="640" height="48" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Dieses einfache PlugIn zeigt einfach nur die Notification von Google+ direkt im Browser an</p>
<p><strong>SocialBa</strong><br />
<a href="http://socialba.com/">http://socialba.com/</a></p>
<p><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/-6POAoE5ee8Y/T5mYK1EPjkI/AAAAAAAAKFg/4Ad0Nsd3p4g/social.png?imgmax=640" alt="social.png" width="640" height="275" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Wer in mehreren Sozialen Netzwerken unterwegs ist, kann mit diesem PlugIn automatisch in anderen Netzwerken posten. Es gibt auch entsprechende Plugins für die andere Richtung.</p>
<p><strong>UTF-8</strong><br />
<a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/fcemphgmjnjpmmdhcedhjiegickfbiia">https://chrome.google.com/webstore/detail/fcemphgmjnjpmmdhcedhjiegickfbiia</a></p>
<p><img class="pie-img" src="http://lh6.ggpht.com/-nsuo75wlRQ4/T5mYLhj6kZI/AAAAAAAAKFs/Tsff2WL2WxY/utf.png?imgmax=640" alt="utf.png" width="445" height="640" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Eigentlich kein Google+ &#8211; PlugIn, aber sehr hilfreich, denn es blendet alle darstellbaren UTF-8 &#8211; Zeichen ein. Diese können dann per Copy/Paste in Beiträge eingefügt werden. So kann man endlich seine Liebesschwüre ❤ ❤ ❤  bei Google+ loswerden ☻</p>
<p><strong>ProxTube<br />
</strong><a href="http://proxtube.com/">http://proxtube.com/<br />
</a>und <strong>Stealthy<br />
</strong><a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/ieaebnkibonmpbhdaanjkmedikadnoje">https://chrome.google.com/webstore/detail/ieaebnkibonmpbhdaanjkmedikadnoje</a></p>
<p>Auch diese beiden haben nicht wirklich direkt was mit Google+ zu tun. Sie erlauben es aber, auch youtube-Videos, die bei Google+ gepostet wurden anzuschauen, wenn die nette Gema etwas dagegen hat. Während proxtube automatisch die US-Variante sucht, sobald die Gema-Warnung kommt, muss Stealthy manuell ein- und ausgeschaltet werden. In beiden Fällen braucht man sich aber nicht mit Proxyeisntellungen o.ä. herumärgern; Das geht alles automatisch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/die-besten-google-addons-fur-chrome-die-mit-dem-neuen-layout-noch-funktionieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Suicide is painless</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/suicide-is-painless/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/suicide-is-painless/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 19:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romännchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1037</guid>
		<description><![CDATA[Kapitel 1: Suicide is painless
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass das stimmt“ murmelte Sven kaum hörbar, während er sich ein Stück vom Block-Burger abschnitt. Ihm gegenüber saß Dätlef, der sich längst daran gewöhnt hatte, daß Sven hin und wieder – oder seien wir ehrlich: meistens – recht zusammenhangloses Zeug faselte. Dätlef fragte nicht nach, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kapitel 1: Suicide is painless</p>
<p>„Ich kann mir nicht vorstellen, dass das stimmt“ murmelte Sven kaum hörbar, während er sich ein Stück vom Block-Burger abschnitt. Ihm gegenüber saß Dätlef, der sich längst daran gewöhnt hatte, daß Sven hin und wieder – oder seien wir ehrlich: meistens – recht zusammenhangloses Zeug faselte. Dätlef fragte nicht nach, sondern nahm die Aussage von Sven einfach kommentarlos hin, so wie es echte Kerle nunmal machen.<br />
Kein echter Kerl hingegen war Sofie, Dätlefs Verlobte. Sie sah mit ihren langen blonden gelockten Haaren und der Körperlänge von etwas über 1,50 wie eine geschrumpfte Version von Claudia Schiffer aus. „Was stimmt nicht?“ fragte sie, während sie im vegetarischen Salat herumstocherte. Dätlef seufzte kaum hörbar. Es konnte nichts Gutes dabei herauskommen, wenn man das ungeschriebene Gesetz „Frag nicht nach!“ brach. Insbesondere nicht bei Sven.<br />
Dätlef hieß natürlich nicht wirklich Dätlef; Seine Eltern hatten sich vielmehr für den etwas weniger seltsamen Namen Detlef entschieden. Allerdings war Dätlef relativ homophob erzogen worden. Ob dies an seiner dörflichen Herkunft oder anderen Gründen lag ist leider nicht dokumentiert. Auf jeden Fall ist Detlef kein guter Name, wenn man unter Homophobie leidet. Und so kam es, dass Dätlefs ersten Worte zur Sven, als sie sich im Studium auf einer Party kennenlernten die folgenden waren: „Hi, ich bin Detlef. Ausgesprochen ‚dÄtlef, NICHT dEEtlef.“ Man mag das für eine relativ seltsame Begrüßung halten. Im Falle von Dätlef aber die durchaus übliche, denn er war der Meinung, nur ein Detlef mit langem ‘E’ wie in ‚Schnee‘ klingt furchtbar schwul, echte Kerle hingegen klingen eher wie ‚Hattrick‘, auch wenn da eigentlich auch kein ‚Ä‘ drin vorkommt.</p>
<p><span id="more-1037"></span>Sven reagierte etwas irritiert auf Sofies Frage. Er hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass jemand auf sein lautes Denken reagiert. Auch er seufzte leise. Wenn er alleine mit Dätlef unterwegs war funktionierte das Alles irgendwie einfacher: „Ich meine dass Selbstmord schmerzlos ist. Welche Selbstmordmethode ist denn wirklich schmerzlos?“ Dätlef hörte nur halb hin. Im Studium hatten Sven und er viele Stunden Fernsehschauend in der WG-Küche zugebracht während andere – heute erfolgreichere – Studenten in so spannende Vorlesungen wie „Materialfluß und Logistik“ oder „Business English“ gingen. Letzteres sogar am Freitag Nachmittag. Abartig! Auf jeden Fall lief auf dem ehemaligen Hausfrauensender „9Live“ in einem kurzen Anfall von Qualität täglich die Serie MASH, deren Erkennungsmelodie „Suicide is Painless“, übersetzt: &#8220;Selbstmord ist schmerzlos&#8221; von Johnny Mandel war.<br />
„Ich meine: nimm mal an, Du erhängst Dich. Da kann doch fast alles schief gehen. Zu langer Strick und der Hals reißt ab; Zu kurz und Du röchelst zwölf Stunden an der IKEA-Lampe im Schlafzimmer.“ Sofie reagierte erst einmal gar nicht sondern lauschte nur sprachlos. Ein Bild, dass Dätlef nur sehr selten zu Gesicht bekam. Er seufzte erneut leise, diesmal aber wie ein Norweger, der seit zehn Stunden mit einer Angel am Geiranger sitzt und endlich Ruhe hat, nachdem das Schiff mit den nervtötenden Touristen abgelegt hat. Es war der perfekte Moment. Nur Sven mußte leider die Stille füllen: „Und was ist mit erschießen? Kopf? Herz? Ganz sicher ist keines davon und schmerzlos doch garantiert auch nicht.“<br />
Er biss kurz in den Burger um weiter aufzudrehen: „Was gibt’s noch? Ach ja: Von der Brücke springen? Toll. Keinesfalls garantierter Tod und wenn’s nicht klappt macht es richtig ‚Aua‘! Eine Kohlenmonoxidvergiftung in der eigenen Garage ist sicher auch nicht sehr berauschend. Außerdem müsste man sich schnell entscheiden. Wenn wir erstmal alle Elektroautos fahren ist es Essig mit dem Selbstmord in des deutschen liebsten Kind. Überhaupt: Als echter Öko fällt das ja schonmal komplett flach. Wieviel CO2 darf ein Selbstmord eigentlich kosten? Der eigene Exodus auf Kosten des Waldsterbens?“</p>
<p>Sven redete sich richtig in Rage, während Dätlef die Durchzugstaktik – dank Sofie perfektioniert – anwendete: Es war nicht nur so, dass er so tat, als wenn er das alles nicht hören würde, die Worte gingen tatsächlich durch ihn hindurch, ohne dass sein Hirn Anstalten machte, die Worte aufzunehmen. Sven hätte ebenso russisch oder chinesisch sprechen können.<br />
Sofie hingegen hörte genau hin, vergaß sogar in ihrem vegetarischen Essen herumzustochern. „Eine Guillotine ginge vielleicht. Ja, das wäre vielleicht was. Das könnte schmerzlos sein, wenn es schnell genug geht. Aber wer hat denn schon so was zu hause? Gibt’s die bei eBay? Oder gibt es eine Anleitung bei Hornbach? Jeden Scheiß findest Du im Internet. „Mein Kampf“ harmonisch vereint auf dem gleichen Internetserver wie „Das Kapital“ von Marx und nur zwei Klicks weiter tolle Bombenbauanleitungen im „Anarchists Cookbook“. Aber wenn man mal ein Guillotine braucht ist natürlich keine da.“<br />
Svens wilden Gedankengänge wurden kurz durch die Tatsache unterbrochen, dass er kräftig in den Burger biß und sein Mund nicht Multitaskingfähig war.</p>
<p>Hätten sich Sven und Dätlef heute einfach nur alleine in den Burgerladen gesetzt wäre die Geschichte jetzt zu Ende. Sie, lieber Leser hätten das Buch zuklappen können und sich gefragt, was zum Teufel sie geritten hat soviel Geld für diese paar Seiten auszugeben. Da gibt es ja die Scientology-Schriften billiger zu erwerben – inklusive aller Stufen der Erleuchtung. Aber etwas war diesmal anders: Sofie saß mit am Tisch. Und das macht diese Geschichte um ein vielfaches länger und komplizierter, allerdings hätte Sven sicher gerne darauf verzichtet. Vielleicht ist es auch einfach Karma und das Schicksal hätte einen anderen Weg gefunden Sven zu malträtieren.</p>
<p>„Darüber macht man keine Scherze“ erwiderte Sofie leise. Du solltest wirklich mit jemandem Reden, wenn Du über so was nachdenkst“ – „Na, das mache ich doch gerade“ erwiderte Sven gut gelaunt den Burger mampfend.<br />
In diesem Moment klinkte sich Dätlef wieder in das Gespräch ein: „Schlaftabletten könnten gehen. Autsch!“ Der Aufschrei gehörte eigentlich nicht zu seiner geplanten Aussage, sondern war dem Umstand geschuldet, dass Sofie ihn kräftig vor das Knie getreten hatte. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Sitzgelegenheiten an dem Tisch der drei eher an Barhocker erinnerten und mit ihrer Unbequemlichkeit das klassische Fastfood-Motto „Wir freuen uns, wenn ihr da seid, aber bitte verpfeift Euch sofort wieder, wenn Ihr gegessen habt“ vermittelten. Vermutlich wäre Sofie bei der Aktion hinten übergekippt, hätte sie nicht der Rücken eines anderen Gastes der Legehennengastronomie daran gehindert.<br />
„Nun gib ihm nicht auch noch Tipps“ fauchte sie ihren Verlobten an. Sven grinste über beide Backen, während Detlef nur leicht den Kopf schüttelte. „Das meint der doch nicht ernst“ erwiderte er mit einem Blick der sagen sollte „Du weißt doch selber, was für ein Spinner Sven ist“. – „Na, wer weiß!“ goss Sven sichtlich amüsiert Öl ins Feuer.</p>
<p>Sven hatte gut lachen. Nachdem er zu Ende gegessen hatte und zusammen mit den beiden den Fastfood-Tempel verlassen hatte verabschiedete er sich von ihnen und machte sich auf zur U-Bahnstation Jungfernstieg, während Dätlef den Rest des Tages eine schlecht gelaunte Begleiterin durch völlig überteuerte Shoppingtempel an der Binnenalster begleiten musste.<br />
Und schlechte Laune ging bei Sofie meistens richtig ins Geld.</p>
<p>*</p>
<p>Sven war tatsächlich weit davon entfernt, sich etwas antun zu wollen. Das wäre irgendwie auch viel zu anstrengend gewesen. Seine Gemütslage war allerdings wirklich nicht die Beste: Beruflich hing er fest; Damals beim Einstellungsgespräch war ihm das kollegiale Klima deutlich wichtiger als das Geld; Mittlerweile würde etwas mehr Kohle aber auch nicht schaden. Blöderweise schienen Internetprogrammierer auf Bäumen zu wachsen, dementsprechend bekam man auch das Gehalt von dressierten Affen. Erschwerend hinzu kam, dass sein Gemütszustand direkt vom Erfolg des FC St. Pauli abhing. Und der hatte sich nach einem kurzen Besuch im Oberhaus gerade wieder sang- und klanglos in die zweite Liga verabschiedet. Zu allem Überfluss hatte sich auch noch Stani zum seelenlosen Konkurrenten Hoffenheim verpfiffen und ausgerechnet ein Paderborner sollte nun alles richten.<br />
Doch dieses Wochenende überwog die Freude, denn das erste Spiel nach der elend langen Sommerpause stand bevor.</p>
<p>Sven schnappte sich sein Nerdphone und rief Benny an. Zumindest versuchte er es, denn obwohl ihn das weiße Schmuckstück mit dem Apfel drauf unglaublich flüssig durch die Weiten des Internets geleitete, quittierte es seinen Versuch, seinen Kumpel anzurufen mit einem Totalabsturz. Sven war weder sonderlich überrascht, noch sauer. “Kein Mensch kauft ein iPhone zum telefonieren”, sprach er zu sich selbst. Er war halt Nerd und irgendwie fast stolz darauf. Zum TELEFONIEREN hatte er ein uraltes Klapphandy; Das funktionierte eigentlich immer &#8211; blöderweise hatte er es mal wieder zu Hause liegen gelassen. Er wartete also geduldig ab, dass sein Telefon wieder zum Leben erwachte, startete die ICQ-App und schickte ein &#8220;Alter, wo biste?&#8221; an &#8220;TurntableMotherfucker&#8221;, was wiederum in der realen, nerdfreien Welt dazu führte, dass sein Kumpel Benny am heimischen PC eine Mitteilung auf dem Monitor erhielt. Was relativ blöd war, weil Benny ja gar nicht zu Hause, sondern auf dem Weg nach Hamburg war.</p>
<p>Nach 15 Minuten ohne Reaktion von Benny schrieb Sven eine weitere Mitteilung. &#8220;Alter! Ich warte!&#8221; Fast gleichzeitig rief Benny bei Sven an. Dies führte zu einem Klingeln in Form von &#8220;Hells Bells&#8221;, was Sven jedoch nicht hören konnte. Zum Einen natürlich, weil er sich in einer recht lauten U-Bahn befand, hauptsächlich jedoch, weil es das Klapphandy in seiner Wohnung war, dass klingelte. Theoretisch hätte das Smartphone, mit dem er die Textmitteilung schrieb auch &#8220;Hells Bells&#8221; abspielen und damit den Anruf ankündigen können; Im Gegensatz zum Polyphon-Gedudel seines Klapphandies sogar in kristallklaren Stereo. (zu Hause loggte sich das Telefon sogar über alle mögliche Hardware in die Stereoanlage ein, und brachte dank Dolby Digital und Subwoofer die Nachbarn bei jedem Anruf zunächst zum erzittern und anschließend zur Weißglut). Was jedoch in der Theorie gut funktioniert hätte scheiterte in der Praxis daran, dass Sven die Telefonfunktionen abgeschaltet hatte, damit sein Smartphone nicht wieder abstürzt und damit die ICQ-App besser funktioniert.</p>
<p>Benny und Sven waren sich sowohl in ihrer Gelassenheit, als auch in ihrer Unfähigkeit, feste Muster zu verlassen sehr ähnlich. Doch während Svens Gelassenheit auf eine &#8220;eigentlich egal, obs klappt&#8221;- Mentalität beruhte, war es bei Benny eine deutlich positivere &#8220;das klappt bestimmt&#8221; &#8211; Einstellung. Trotzdem &#8211; oder gerade deswegen &#8211; ging bei den Beiden selten wirklich etwas schief, während bei ihren penibelst planenden Freunden oft einiges in die Hose ging.<br />
Ehrlicherweise muss man zugeben, dass nur ein sehr geringer Anteil ihres Freundeskreises zur Kategorie ¨Planer¨ gehörte, aber die hatten es dafür dann auch in sich.</p>
<p>So kam es also, dass Benny und Sven sich mehr oder weniger zufällig an der U-Bahn-Station Feldstraße trafen. Nun gut, VÖLLIG zufällig war dies natürlich nicht, denn sie hatten als gemeinsames Ziel das Millerntor-Stadion. Hier wollten sie die Fußballsaison bei einer kräftigen Portion Astra einläuten.<br />
Als sie sich nun also &#8211; trotz der Tatsache, dass kein Kommunikationsweg wirklich funktioniert hatte &#8211; trafen, war dies also das Normalste von der Welt für die beiden. Typische Dialoge wie ¨Wenn wir uns verlieren, treffen wir uns am Riesenrad¨ hatten beide in ihrem ganzen Leben noch nie ausgetauscht und würden es wohl auch niemals machen.</p>
<p>Das eben erst erlebte Kommunikationsfiasko wurde nur am Rande erwähnt. Obwohl: indirekt gab es eine ziemlich ausführliche Diskussion darüber. In erster Linie ging es jedoch darum, dass Sven ein ¨völlig überteuertes Smartphone einer Firma mit Gestapo-Methoden¨ (Apple) besaß, während Benny ¨billigen China-Dreck ohne echte Standards¨ (Android) mit sich führte. Diese Diskussion war mehr ein Ritual, denn ein echter Disput. Beide führten gegenseitig mehr oder weniger sinnvolle Argumente für ihr eigenes bzw. gegen das andere Telefon auf. Wobei die weniger sinnvollen Argumente bei Weitem überwogen, genauso wie es deutlich mehr Argumente GEGEN das Telefon des Anderen, denn FÜR das eigene Telefon gab.<br />
Lediglich ein Gentlemens-Agreement gab es: Abstürze beim Telefonieren wurden nicht erwähnt. Beide waren sich in diesem Punkt einig, dass dies ein völlig zu vernachlässigendes Feature bei einem Smartphone darstellte. Dies lag in erster Linie daran, dass beide Probleme mit ihren Geräten hatten, was Funktionen außerhalb des Internets anging.</p>
<p>Die Diskussion hätte sich ohnehin schnell erledigt, weil zum einen beide derzeit keinen Empfang hatten und sie zum anderen nicht zum telefonieren hier waren, sondern um sich das Eröffnungsspiel gegen den FC Ingolstadt anzuschauen.</p>
<p>*</p>
<p>Wieder einmal ertönte ¨Hells Bells¨, diesmal aber aus keinem klappbaren oder telefonieunfähigen Telefon, sondern aus den Stadionlautsprechern. Die ¨Boys in Brown¨ liefen auf und um Sven herum brach in der Kurve die Hölle los. ¨Scheiße, habe ich das gebraucht, Alter!¨ brüllte Sven gegen den Lärm an. Benny prostete ihm lachend zu: ¨Scheiß Plörre, Euer Astra, aber muss man ja trinken hier!¨</p>
<p>DAS war jetzt nicht unbedingt ein Ice-Breaker bei den anderen St. Pauli-Fans, die sie umringten, aber außer ein paar freundlich Worten wie ¨Heckenpenner¨ gab es keine weitere Reaktion aus dem direkten Umfeld. Während also Benny im Stadion in etwa soviel Sympathiepunkte sammelte wie ein Rostock-Fan in HSV-Kluft ging auf dem Platz so richtig die Post ab. Boller hämmerte zwei Mordsdinger in das gegnerische Tor und Sven artikulierte etwas mühsam ¨Wir steigen direkt wieder auf, Alter! Und dann werden wir Meister!¨ Er war zu diesem Zeitpunkt etwas schwer zu verstehen, weil er doch einige Bier in Plastikbechern in sich hineingekippt hatte.<br />
Benny fand das zuvor noch so verschmähte Bier offensichtlich auch nicht mehr so furchtbar, denn er hatte Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Allerdings wurde er durch ein menschliches Wesen gestützt, welches &#8211; so war sich Benny relativ sicher &#8211; vermutlich weiblich war und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ¨Lene¨ hieß.</p>
<p>&#8220;Lene? Was issn das fürn blöder Name?&#8221; nuschelte Sven, nachdem die drei zwecks Sieg feiern im &#8216;Hörsaal&#8217; am Spielbudenplatz saßen. &#8220;Und was zum Teufel machen wir in einem Cocktailschuppen?&#8221; &#8211; &#8220;Also erstens finde ich Lene einen wirklich bezaubernden Namen, zweitens ist das doch ganz nett hier und drittens&#8221; beugte Benny sich vor und sprach direkt in Svens Ohr: &#8220;will ich die Kleine in die Kiste kriegen!&#8221;</p>
<p>Nun gibt es gute Timings und schlechte Timings. In diesem Fall war eindeutig Letzteres der Fall, denn in dem Moment, als Benny seine tiefsten ehrlichen Gefühle offenbarte stoppte die Musik und der halbe Schuppen, Lene selbstverständlich eingeschlossen konnte seinen Satz hören.<br />
Während Lene langsam die Gesichtszüge entglitten, versuchte Benny (erwartungsgemäß erfolglos) die Situation zu retten: &#8220;He, Lene. Hör doch mal&#8221; &#8211; &#8220;Ich habe bereits sehr gut gehört!&#8221; erwiderte diese mit knallrotem Kopf, während Sven sich kaputtlachte: &#8220;He, Lene! verstehst Du? He-Lene! Helene!&#8221;<br />
Mit einem etwas geringeren Alkoholpegel hätte Sven eventuell bemerkt, dass dies<br />
1. nicht wirklich witzig war,<br />
2. es ziemlich erbärmlich ist, sich über Namen lustig zu machen,<br />
3. es eine reichlich blöde Idee ist, eine stinkwütende Frau zu verarschen und<br />
4. Lene diesen Gag exakt 1743 Mal in ihrem Leben gehört hatte. Dank Sven nun 1746 mal.</p>
<p>Lene reagierte souverän und rammte Sven ihre Faust ins Gesicht. Sie hatte einen ziemlich kräftigen Schlag für ein Mädel von einen Meter sechzig, auf die sich knapp 70 Kilo verteilten. Ohne weitere Worte ging sie von dannen, überlegte kurz, drehte sich um, kam zurück und hämmerte Benny ihre Handtasche über den Schädel, so dass dieser brach.<br />
Nun &#8211; es KLANG so, als ob er brach, und auch wenn Benny sich dieser Tatsache ziemlich sicher war, war es tatsächlich doch nur die Parfumflasche, die unten in Lenes Handtasche lag und sich im Anschluss über ebendiese und Bennys Kopf ergoss.</p>
<p>Im wahrsten Sinne wie ein begossener Pudel schaute Benny Lene beim Abgang zu. Alle im Raum machten ihr sofort Platz, als sie wutschnaubend, aber sehr wohlriechend stolzen Schrittes auf die Straße ging.</p>
<p>Der Abend im Hörsaal endete ziemlich abrupt, nachdem beide hinausgeschmissen wurden. Das SIE doch gar nicht geprügelt hatten konnten sie dem Barkeeper nicht glaubhaft erklären. Sie hätten natürlich einfach erklären können, dass sie gerade von einem Mädchen verprügelt worden waren, aber dass verhinderte ihr Stolz, der im Allgemeinen nicht allzu stark ausgeprägt war, in Anbetracht des Alkoholpegels jedoch momentan deutlich höher war als üblich.</p>
<p>Der Alkohol verhinderte auch, dass beide ihre Schmerzen vorne, bzw. oben am Kopf spürten. Und so torkelten sie gut gelaunt zum Irish Pub am Hans-Albers-Platz um dort vollends zu versumpfen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/04/suicide-is-painless/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum Terry Pratchett nicht eBook-kompatibel ist</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/warum-terry-pratchett-nicht-ebook-kompatibel-ist/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/warum-terry-pratchett-nicht-ebook-kompatibel-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Oben, bei Mutti]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy Tab]]></category>
		<category><![CDATA[Terry Pratchett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1032</guid>
		<description><![CDATA[Nun bin ich endlich &#8211; als early Adopter fast schon unsagbar spät aufs Tablet und somit zum eBook gekommen. Eine erste Suche bei Amazon war ziemlich ernüchternd. EBooks sind kaum günstiger als die gedruckten Ausgaben; Viele Titel sind gar nicht erst erhältlich. In Anbetracht der Tatsache, dass dem Verlag Kosten durch Produktion und Transport erspart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051DSFDA/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=derstammti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0051DSFDA&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL160_&#038;ASIN=B0051DSFDA&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=derstammti-21&#038;ServiceVersion=20070822"><img alt="Terry Pratchett: Das Mitternachtskleid" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51avBYlvtzL._SL160_.jpg" title="Terry Pratchett: Das Mitternachtskleid" class="alignleft" width="100" height="160" /></a>Nun bin ich endlich &#8211; als early Adopter fast schon unsagbar spät aufs Tablet und somit zum eBook gekommen. Eine erste Suche bei Amazon war ziemlich ernüchternd. EBooks sind kaum günstiger als die gedruckten Ausgaben; Viele Titel sind gar nicht erst erhältlich. In Anbetracht der Tatsache, dass dem Verlag Kosten durch Produktion und Transport erspart bleiben finde ich die Preise ziemlich unverschämt. Insbesondere wenn man bedenkt, dass ich mein eBook nach dem Lesen im Gegensatz zum gekauften Buch nicht weiterverkaufen kann.</p>
<p>Ein weiteres Manko ist die Software. Die eBooks werden zwar optisch schön dargestellt in einer Art Bücherregal, intelligente Sortier- und Filterfunktionen fehlen aber. Richtig Ärgerlich wirds dann, wenn elementare Funktionen fehlen?<br />
Schön, dass die Seite optisch ansprechend ungeblättert wird, aber warum kann ich den &#8220;Umblättersound&#8221; nicht deaktivieren? Meine Mitfahrer in der U-Bahn wären sehr Dankbar für so ein Feature.</p>
<p>Ein weiteres Manko &#8211; und damit komme ich zum Titel der Geschichte sind die Fußnoten. Leser von Terry Pratchett &#8211; Romanen kennen die ausufernden Fußnoten, die oft (meistens) einen ganz eigenen Witz erzählen. Im eBook-Reader befinden sich diese immer am Ende des Buches. Zwar erreiche ich sie bequem über einen Link direkt an der zugehörigen Textstelle, aber wieso gibt es keine &#8220;zurück&#8221;-Funktion?</p>
<p>Schade eigentlich, denn das Lesen selbst ist überraschenderweise dank gutem Display sehr angenehm und kein bisschen ermüdent. Verbesserungspotential vorhanden.<br />
(Dieser Beitrag wurde übrigens am Tablet erstellt)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/warum-terry-pratchett-nicht-ebook-kompatibel-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer schützt unsere Polizei</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/wer-schutzt-unsere-polizei/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/wer-schutzt-unsere-polizei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 19:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oben, bei Mutti]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Pfalzgraf]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Wendt]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1027</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;vor dieser Gewerkschaft?
Bodo Pfalzgraf als Vollpfosten zu bezeichnen fiele mir nicht im Traum ein: Ich würde die Gefühle von Millionen Fußballtoren in Deutschland unverhältnismäßig verletzen.
Die Polizeigewerkschaft kämpft weiterhin nahezu trotzig gegen Namensschilder oder auch nur eindeutig zu identifizierende Nummern, um Straftäter in Uniform vor gerichtlicher Verfolgung zu schützen. Wenn alle Argumente widerlegt werden, bleibt noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;<strong>vor dieser Gewerkschaft?</strong></p>
<p>Bodo Pfalzgraf als Vollpfosten zu bezeichnen fiele mir nicht im Traum ein: Ich würde die Gefühle von Millionen Fußballtoren in Deutschland unverhältnismäßig verletzen.</p>
<p>Die Polizeigewerkschaft kämpft weiterhin nahezu trotzig gegen Namensschilder oder auch nur eindeutig zu identifizierende Nummern, um Straftäter in Uniform vor gerichtlicher Verfolgung zu schützen. Wenn alle Argumente widerlegt werden, bleibt noch die ganz platte Methode: &#8220;Die Polizisten reissen sich die Halsschlagader auf&#8221;</p>
<p><a href="http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/wer-schutzt-unsere-polizei/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Mal ehrlich: Es gibt gute und es gibt schlechte Polizisten &#8211; ich persönlich habe in deutlicher Mehrheit erstere angetroffen. Doch Polizisten, die nicht einmal in der Lage sind ohne Gefahr für Leib und Leben ein Namensschild zu tragen, sollten in meinen Augen besser keine Waffen tragen &#8211; oder Schlüsselbunde &#8211; oder Kugelschreiber.</p>
<p>Der Chef der Gewerkschaft hingegen fällt in erster Linie dadurch auf, dass er etwa so ein &#8220;lupenreiner Demokrat&#8221; zu sein scheint, wie Vladimir Putin. (Auch hier möchte ich mich im Vorfeld schon einmal bei Vladimir entschuldigen). Wenn die Bundesverfassungsrichter erkennen, dass in einem überzogenen Maße ungescholtene Bürger durch die Staatsmacht ausgespäht werden, dann kann die Reaktion nur folgende sein: &#8220;<em>Die Ermittler sollten jetzt spähen, so viel es geht, sonst werden der Polizei später fehlende Ermittlungserkenntnisse vorgeworfen</em>.&#8221; [<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,817428,00.html" target="_blank">Quelle</a>]</p>
<p><em>Interessiert mich doch nicht, was Gerichte entscheiden, ICH bin das Gesetz. </em>So klingt das in meinen Ohren. Fast noch erschreckender finde ich, dass dieses John-Wayne-Imitat im grauen Anzug nicht einmal kräftig zurückgepfiffen wird, oder führende Politiker sich wenigstens zu Wort melden und bekunden, dass Ihnen demokratische Grundwerte deutlich wichtiger sind als Rainer Wendt.</p>
<p>Die Haupfrage ist nun: Ist er in erster Linie dämlich oder undemokratisch und was ist schlimmer?</p>
<p>Heute nun ist herausgekommen, dass die Polizeigewerkschaft einen teilweise rassistischen Kalender herausgebracht hat. Und natürlich ist vom Chef der Gewerkschaft auch hier zu hören, das sei völlig in Ordnung so.</p>
<p><a href="http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/wer-schutzt-unsere-polizei/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wenn in der Kfz-Werkstatt ein Pirelli-Kalender hängt kriegt der Monteur Ärger wegen sexueller Belästigung. Würde ich diesen Polizeikalender aufhängen würde der Chef mich zu einem Gespräch bitten und fragen, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. Von den Kollegen würde ich mir auch einiges anhören können.</p>
<p>Und ausgerechnet die Polizei &#8211; Dein Freund und Helfer &#8211; hängt nicht nur solche Kalender auf, sondern produziert sie sogar. Steht als nächstes der Polizeidienst nur noch für arische Mitbürger zur Verfügung? Unsere Polizisten machen in großer Zahl einen wirklich schweren, guten Job. Hier arbeiten viele intelligente Menschen verschiedener Hautfarben und Religionen.  Diese Gewerkschaft wirft nicht nur im Ausland ein schlechtes Bild auf unser Land, auch ihre eigenen Mitarbeiter werden dadurch beleidigt.</p>
<p>Und was ist mit uns Bürgern? Würde ich mich im Ausland an einen Polizisten wenden, wenn ich in der Polizeistube von einem Kalender begrüßt werde, der uns deutsche als Nazis darstellt?</p>
<p>Unsere Polizisten haben ganz klar was besseres verdient, als diese Gewerkschaft; Sie lässt erahnen, woher die Blindheit auf dem rechten Auge kommen könnte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/03/wer-schutzt-unsere-polizei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fehlerabhängige Loglevel mit Log4net</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/02/fehlerabhangige-loglevel-mit-log4net/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/02/fehlerabhangige-loglevel-mit-log4net/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1012</guid>
		<description><![CDATA[Als Entwickler kennt man das Problem: In der Startphase will man wirklich jede Variable loggen, um zu sehen,wie das System arbeitet. Nach einer Weile läuft das System stabil und man reduziert die Logausgaben auf Info oder sogar auf Warn.
Kommt es nun zu einem Fehler, wäre es dann doch wieder ganz nett kurz vor dem Fehler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Entwickler kennt man das Problem: In der Startphase will man wirklich jede Variable loggen, um zu sehen,wie das System arbeitet. Nach einer Weile läuft das System stabil und man reduziert die Logausgaben auf Info oder sogar auf Warn.</p>
<p>Kommt es nun zu einem Fehler, wäre es dann doch wieder ganz nett kurz vor dem Fehler zu sehen, welche Debug-Ausgaben es denn gegeben hätte. Log4Net schafft dies bereits mit Bordmitteln; Überraschenderweise scheint niemand dies bisher genutzt zu haben, oder dies niedergeschrieben zu haben. Also hole ich dies hiermit mal nach <img src='http://www.stammtischphilosoph.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Folgende Konfiguration sorgt dafür, dass im Normalfall nur Info-Meldungen in die Logfile geschrieben werden. Tritt ein Fehler auf, werden zusätzlich Debug-Ausgaben geloggt:</p>
<pre class="brush: xml; title: ; notranslate">

&lt;log4net&gt;
    &lt;appender name=&quot;BufferedFileInfo&quot; type=&quot;log4net.Appender.BufferingForwardingAppender&quot;&gt;
        &lt;bufferSize value=&quot;1&quot; /&gt;
        &lt;lossy value=&quot;true&quot; /&gt;
        &lt;evaluator type=&quot;log4net.Core.LevelEvaluator&quot;&gt;
            &lt;threshold value=&quot;INFO&quot; /&gt;
        &lt;/evaluator&gt;
        &lt;appender-ref ref=&quot;RollingFile&quot; /&gt;
    &lt;/appender&gt;

    &lt;appender name=&quot;BufferedFileError&quot; type=&quot;log4net.Appender.BufferingForwardingAppender&quot;&gt;
        &lt;bufferSize value=&quot;20&quot; /&gt;
        &lt;lossy value=&quot;true&quot; /&gt;
        &lt;evaluator type=&quot;log4net.Core.LevelEvaluator&quot;&gt;
            &lt;threshold value=&quot;ERROR&quot; /&gt;
        &lt;/evaluator&gt;
        &lt;appender-ref ref=&quot;RollingFile&quot; /&gt;
    &lt;/appender&gt;

    &lt;appender name=&quot;RollingFile&quot; type=&quot;log4net.Appender.RollingFileAppender&quot;&gt;
        &lt;file value=&quot;D:\Logs\codelog.log&quot;/&gt;
        &lt;appendToFile value=&quot;true&quot;/&gt;
        &lt;maximumFileSize value=&quot;10000KB&quot;/&gt;
        &lt;maxSizeRollBackups value=&quot;50&quot;/&gt;
        &lt;layout type=&quot;log4net.Layout.PatternLayout&quot;&gt;
            &lt;conversionPattern value=&quot;%d [%t] %-5p %c %L - %m%n&quot;/&gt;
        &lt;/layout&gt;
    &lt;/appender&gt;
    &lt;root&gt;
        &lt;appender-ref ref=&quot;BufferedFileInfo&quot;/&gt;
        &lt;appender-ref ref=&quot;BufferedFileError&quot;/&gt;
    &lt;/root&gt;
&lt;/log4net&gt;
</pre>
<p>Zur Erklärung: Der BufferFileInfo hat einen Puffer von &#8220;1&#8243;, speichert also nur eine Zeile und schreibt alles vom Status &#8220;INFO&#8221; in die Logfile. Der BufferedFileError reagiert nur bei Fehlern und speichert die letzten 20 Log-Ausgaben, unabhängig vom Level. Beide senden die Ausgaben an &#8220;RollingFile&#8221;, der für das eigentliche Schreiben in die Logfile sorgt.</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2012/02/fehlerabhangige-loglevel-mit-log4net/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Truncate für Sharepoint-Listen</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/11/truncate-fur-sharepoint-listen/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/11/truncate-fur-sharepoint-listen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1005</guid>
		<description><![CDATA[Wir alle wissen, dass einige elementare SQL-Tasks in SharePoint schlicht und einfach nicht funktionieren. Eines dieser Dinge ist das leeren von Listen. Das löschen einzelner Zeilen dauert eine Ewigkeit.
Aus diesem Grund habe ich eine Methode geschrieben, die eine Liste komplett löscht und mit dem gleichen Schema unter gleichem Namen neu erstellt, also im Endeffect ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle wissen, dass einige elementare SQL-Tasks in SharePoint schlicht und einfach nicht funktionieren. Eines dieser Dinge ist das leeren von Listen. Das löschen einzelner Zeilen dauert eine Ewigkeit.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich eine Methode geschrieben, die eine Liste komplett löscht und mit dem gleichen Schema unter gleichem Namen neu erstellt, also im Endeffect ein TRUNC durchführt:</p>
<pre class="brush: cpp; title: ; notranslate">
/// &lt;summary&gt;
/// Liste leeren
/// &lt;/summary&gt;
/// &lt;param name=&quot;web&quot;&gt;aktuelles Web&lt;/param&gt;
/// &lt;param name=&quot;list&quot;&gt;Liste&lt;/param&gt;
public static void TruncateList(SPWeb web, SPList list)
{
string title = list.Title;
string description = list.Description;
SPListTemplateType template = list.BaseTemplate;

list.Title = string.Format(&quot;BACKUP_{0}&quot;, title);
list.Update();

// Neue erstellen:
Guid newListId = web.Lists.Add(title, description, template);
web.Update();
SPList newList = web.Lists[newListId];

// Felder übernehmen:
foreach (SPField field in list.Fields) {
if (!newList.Fields.ContainsFieldWithStaticName(field.StaticName))
{
newList.Fields.Add(field);
}
}
newList.Update();
foreach (string viewField in list.DefaultView.ViewFields.ToStringCollection())
{
newList.DefaultView.ViewFields.Add(viewField);
}
newList.DefaultView.Update();
// löschen alte Liste:
list.Delete();
}</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/11/truncate-fur-sharepoint-listen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Run, Fatboy, Run!</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/10/run-fatboy-run/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/10/run-fatboy-run/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 00:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=1000</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe heute aus lauter Langeweile den Fehler gemacht, mich auf meine Waage zu stellen und mit schrecken musste ich erkennen, dass mir da ein 99,0 entgegensprang. Nun halte ich schon einige Jahre mein Gewicht&#60;100, doch es sieht so aus, als wäre die Grenze wieder in erreichbarer Nähe.
Also den inneren Schweinehund überwinden und Sport treiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="pie-img alignleft" src="http://lh6.ggpht.com/-j_07TpVqs5I/TpI_N4bkB9I/AAAAAAAADm8/a9iXqAi2yS0/IMG_20111010_020854.jpg?imgmax=200" alt="IMG_20111010_020854.jpg" width="200" height="150" />Ich habe heute aus lauter Langeweile den Fehler gemacht, mich auf meine Waage zu stellen und mit schrecken musste ich erkennen, dass mir da ein 99,0 entgegensprang. Nun halte ich schon einige Jahre mein Gewicht&lt;100, doch es sieht so aus, als wäre die Grenze wieder in erreichbarer Nähe.</p>
<p>Also den inneren Schweinehund überwinden und Sport treiben. Morgen gehts los <img src='http://www.stammtischphilosoph.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Wie bei allen guten Vorsätzen vergisst man auch diesen recht schnell, wenn es denn konkret wird, also mach ich das, was bei mir immer am Erfolgreichsten ist: Ich setze mich selber unter Druck, indem ich möglichst viele Leute davon informiere. Das war beim latschen auf den Mont Blanc so, bei der vierwochen-Fahrradtour durch Norwegen und ebenso bei den Cyclassics.</p>
<p>Für all diese Sachen war und bin ich eigentlich viel zu unsportlich, aber bevor ich eingestehen muss, das Maul zu weit aufgerissen zu haben kann ich leichter den Schweinehund überwinden. Gut. Beim Mt. Blanc hat es nicht ganz geklappt, aber erstens war der Schneesturm schuld und zweitens war ich am Ende mehr als froh überhaupt noch am Leben zu sein.</p>
<p>Diesmal wird es wohl nicht ganz so substanziell werden, wenn ich nicht gerade plötzlich Douglas Adams nacheifere, der Druck muss aber dennoch sein. Ergo werde ich über meine Erfolge und Misserfolge berichten.</p>
<p>Aber erstmal die Bestandsaufnahme: mit 1,82 Metern etwas zu kurz für meine 99 kg, die Waage spuckt dann auch noch einen Körperfettanteil von 41,8% aus. Besteht der Menschliche Körper nicht zu 60% aus Wasser? Dann sind ja Wasser+Fett schon mehr als 100%, also kein Platz mehr für Knochen&#8230;</p>
<p><img class="pie-img alignright" src="http://lh6.ggpht.com/-u7CBfLja7Gk/TpI_MTz23EI/AAAAAAAADnA/YLVn6XnErSw/IMG_20111010_021449.jpg?imgmax=160" alt="IMG_20111010_021449.jpg" width="160" height="120" />Das Trainingsprogramm besteht aus EA Sports Active 2, zunächst einmal das einfache Programm über drei Wochen, dann je nach Fitnesslevel 9 Wochen im gleichen oder schwereren Schwierigkeitslevel. (Ich weiß jetzt schon, dass die &#8220;Mountain Climber&#8221; mich umbringen werden). Natürlich ist dieses komische Gummiband viel zu unmännlich, standesgemäß wird es also durch zwei 1,5 Kilo-Hanteln ersetzt. Gut: Streng genommen ist so ein Stepper auch nicht gerade dazu angetan furchtbar viel Testosteron zu verbreiten, aber die Gardinen werden ohnehin zugezogen und Kameras sind keine Erlaubt <img src='http://www.stammtischphilosoph.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Es gibt mittlerweile ja auch alle möglichen anderen Fitnessprogramme, aber oben genanntes ist das einzige, welches auch funktioniert, ohne dass ich das halbe Wohnzimmer umräume, weil ich weniger Platz benötige, da keine Kamera notwendig ist.</p>
<p>Außer Sport wirds übrigens nix. Das Knabbern vorm Fernseher habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt, da ist also nix mehr zu holen und Mittags wird halt das gegessen, was die lukullischen Angebote der Hamburger Innenstadt hergeben und das ist selten Kalorienreduziert.</p>
<p>Das Experiment: Wampe weg mit der Playstation kann morgen also starten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/10/run-fatboy-run/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abzocker formerly known as &#8220;Napster&#8221;</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/08/abzocker-formerly-known-as-napster/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/08/abzocker-formerly-known-as-napster/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 11:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Napster]]></category>
		<category><![CDATA[Qriocity]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=994</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe mich dazu entschieden, mir eine Musikflatrate zuzulegen, weil ich eine möglichst einfache Form gesucht habe, schnell die Musik abzuspielen, die mir gerade gefällt und am besten auf Parties gleich on-the-fly. Zu diesem Zweck habe ich die Testangebot von SimFy, Napster und Qriocity angenommen. Einen Monat kann man ja mal gefahrlos testen.
Zunächst zur Software:
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich dazu entschieden, mir eine Musikflatrate zuzulegen, weil ich eine möglichst einfache Form gesucht habe, schnell die Musik abzuspielen, die mir gerade gefällt und am besten auf Parties gleich on-the-fly. Zu diesem Zweck habe ich die Testangebot von SimFy, Napster und Qriocity angenommen. Einen Monat kann man ja mal gefahrlos testen.</p>
<p>Zunächst zur Software:<br />
Die Bedienung der Software ist o.k., die Browservariante da eigentlich noch das bessere, die mobile Version für Android leider sehr träge. Am effektivsten ist die Suche, die Vorschläge sind deutlich weniger passend, als bei Qriocity.</p>
<p>Nun zur Flat:<br />
Die Flat ist keine. Ich habe spaßeshalber mal nach Titeln gesucht, die nicht ganz so aktuell sind und spontan &#8220;Le Frisur&#8221; von den Ärzten eingegen. Album und Titel werden zwar gefunden, ich kann aber trotz Flat nur 30 Sekunden anspielen. Das krieg ich auch umsonst bei Amazon. Wozu soll ich dann bezahlen? Die Musikqualität ist gut und die Lieder werden recht flott geladen, aber das ist witzlos bei einer Flat die keine ist.</p>
<p>Kundendienst:<br />
Obwohl ich einen Testaccount angemeldet habe wurden mir gleich 12 Euro von der Kreditkarte abgebucht. Ein Kündigungsformular gibt es *nicht*, Napster möchte lieber angerufen werden.</p>
<p>Fazit:<br />
Das war nix. Ich war bereit für gute Musik legal meinen Obulus zu entrichten und darf mich jetzt vermutlich mit der Rechtsabteilung von Napster rumärgern. Die genannten Konkurrenzprodukte sind da deutlich besser und kundenfreundlicher, auch wenn ich eigentlich kein wirklicher Sony (Qriocity)-Fan bin. Ich kann aus persönlicher Erfahrung nur abraten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/08/abzocker-formerly-known-as-napster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Abenteuer car2go</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/07/das-abenteuer-car2go/</link>
		<comments>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/07/das-abenteuer-car2go/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 21:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg meine Perle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stammtischphilosoph.com/?p=988</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe heute einmal car2go in Hamburg ausprobiert. Wer es nicht kennt: Car2Go ist so ähnlich wie die Leihfahrräder, die es in einigen Städten gibt.
Das Prinzip ist ziemlich simpel: Irgend eins von den in Hamburg herumstehenden Smarts schnappen, Pin-Code-Eingeben und losfahren. Wer will kann vorher per iPhone,Android-Telefon oder Browser schauen, welcher Wagen denn frei ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute einmal car2go in Hamburg ausprobiert. Wer es nicht kennt: Car2Go ist so ähnlich wie die Leihfahrräder, die es in einigen Städten gibt.</p>
<p>Das Prinzip ist ziemlich simpel: Irgend eins von den in Hamburg herumstehenden Smarts schnappen, Pin-Code-Eingeben und losfahren. Wer will kann vorher per iPhone,Android-Telefon oder Browser schauen, welcher Wagen denn frei ist, aber zumindest in der Innenstadt braucht man eigentlich nur um die nächste Ecke zu schauen.</p>
<p>Die Preise sind absolut fair, pro Minute zahlt man 29 Cent, oder maximal 14,90 Euro pro Stunde. Ein Mietwagen dieser Größe ist meist etwas günstiger, aber wohl kaum spontan verfügbar. Tanken braucht man nicht, dafür sorgt ein Serviceteam. Falls es denn doch mal sein muss liegt eine Tankkarte im Auto und es gibt eine Gutschrift für die verbrauchte Tankzeit.</p>
<p>Man kann theoretisch bis nach München kacheln mit dem Wagen, aber nur innerhalb Hamburgs kann man den Wagen abstellen und damit die Miete beenden. Außerhalb läuft das &#8220;Taxameter&#8221; weiter. Die Bedienung ist auf maximale DAU-Freundlichkeit ausgelegt. Auch ein Navi mit leichter Bedienung ist an Bord. Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich es geschafft habe, den Schlüssel wieder zu entfernen nach erfolgter Fahrt. Der Grund: Das geht erst NACH festziehen der Handbremse und stellen der Automatik auf &#8220;N&#8221;. Das Tollste am Konzept: In ganz Hamburg darf an allen kostenpflichtigen Parkplätzen der Stadt kostenlos geparkt werden, komplett ohne Knöllchen-Gefahr. Zusätzlich gibt es auch noch ein paar kostenlose Parkhäuser.<span id="more-988"></span></p>
<p><img class="alignright" title="Smart fortwo " src="http://blog.car2go.com/wp-content/uploads/2010/10/car2go_HH_13.jpg" alt="" width="333" height="221" />Alles dufte also? Nicht ganz. Der Bereich dürfte etwas größer sein, vor der Haustür kann ich beispielsweise nicht kostenlos den Wagen abstellen, am Ring2 ist im Osten Schluss. Bramfelder schauen also in die Röhre. Das Auto selbst ist eher eine Antiwerbung: Zum einen ist es ein Zweisitzer, was in den meisten, aber eben wohl doch nicht in allen Fällen ausreicht. Die Motorisierung ist recht mager, aber das ist O.K.: Ein Stadtauto braucht nicht dreistellige P.S-Zahlen. Aber die Automatik ist dermaßen furchtbar, dass das Fahren eine echte Qual ist. Der Wagen gibt extrem verzögert Gas, und bei jedem der abrupten Gangwechsel klebt man nahezu mit dem Gesicht vor der Windschutzscheibe, egal ob man nun flott (naja) oder piano Gas gibt.  Dass die Start-Stopp-Automatik nur sehr verzögert wieder anspringt macht das Ganze auch nicht gerade besser. Schade eigentlich. Kleine Autos können in der Stadt richtig Spaß machen. Der Lupo zum Beispiel macht mir in der Stadt richtig Laune obwohl er auch einen Minimotor hat.</p>
<p>Ich will ja nun wirklich keine Rennen fahren, aber der Smart FortTwo fährt sich wirklich so furchtbar, dass man froh ist, wieder in die U-Bahn oder ins eigene Auto zu steigen. Das Ganze ändert nichts daran, dass das Konzept sehr gut funktioniert und ich es deshalb wohl wieder nutzen werde. Aber ich hatte eigentlich erwartet, auch ein kleines bisschen Spaß dabei zu haben. Doch würde man mir einen etwas &#8220;sexieren&#8221; Kleinwagen (Mini, Lupo, Fiat500) anbieten hätte ich glatt mit dem Gedanken gespielt ganz aufs eigene Auto zu verzichten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stammtischphilosoph.com/2011/07/das-abenteuer-car2go/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

