Heute waren es einige 10-Meter-Etappen, die ich zu bewältigen hatte. D.h.: 10 Meter bergauf fahren im kleinsten Gang und dann solange verschnaufen, bis das Herz nicht mehr in Ohren pocht…
Apropos kleinster Gang: Der will nicht. Die Kette springt immer über das größte Ritzel.Sehr ärgerlich, wenn man sich bergauf kämpft und plötzlich nix mehr geht. War wohl schon in Hamburg so, nur da fällts ja nicht auf ![]()

Um 15 Uhr hab ich dann nicht aufgepaßt und versehentlich wieder in den kleinsten Gang geschaltet, während ich mit Kraft in die Pedale getreten habe.Lohn der Arbeit: Die Kette hat sich dermaßen zwischen Ritzel und Speiche verkeilt, daß sie sich nur mit brutaler Gewalt wieder lösen ließ.Vier Speichen sehen jetzt reichlich mitgenommen aus und rund läuft das Hinterrad auch gerade nicht. “I’ve got the strange feeling of déjà vu” um es mit Monty Python zu sagen. Genauso fings bei der letzten Norwegentour an, bevor die Speichen gerissen sind.
Naja, Augen zu und durch. Passt zu meinem “Tunnel ohne Licht” Erlebnis. Drin im Tunnel und plötzlich sprichwörtlich die Hand vor Augen nicht mehr sehen können. Dabei leicht die Wand touchiert. Welcher Honk baut auch eine 90-Grad- Kurve in einen Tunnel?
Auf jeden Fall heute recht zeitig Feierabend gemacht. Seit halb 5 liege ich in meiner Hängematte an einem See nahe Flekkefjord. Im Hintergrund höre ich einen Wasserrall raischen und ich kann die Blaubeeren direkt aus dem Zelt flücken.
Geven morgen Mittag habe ich dann wohl die schwerste Etappe meines Urlaubs geschafft.





Starte Diskussion »