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Der Stammtischphilosoph

Mit körpereigenen Drogen fröhlich durch die Welt…

Tag archives: Buch

Die Chirurgin

February 15, 2009 at 2:30 am | Uncategorized | Stammtischphilosoph

Catherine Cordell ist eine erfolgreiche Chirurgin: Hübsch, erfolgreich und stark. Doch hinter der Fassade steckt eine verletzte Frau, die das letzte Opfer eines Serienmörders wurde. Dieser hat mehrere Frauen betäubt, gefesselt und dann bei vollem Bewußtsein den Uterus entfernt bevor er schlußendlich ihre Kehle durchschnitt.

Catherine Cordell hat überlebt, weil sie sich befreien und den Täter erschiessen konnte. Doch plötzlich ist ein Nachahmungstäter unterwegs, der das grausame Ritual kopiert und immer engere Kreise in Richtung Cordell zieht. Read more…

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Warten auf Oho

February 7, 2009 at 2:28 am | Uncategorized | Stammtischphilosoph

Es gibt Tage, da geht einfach alles schief. Genau so einen Tag erlebt der selbstbewußte, weltberühmte Detektiv Lazlo Woodbine. Er wird des Mordes verdächtigt, und zwar nicht nur irgendeinen MordesEuro; Es ist wohl der größte Mordfall der Geschichte: Niemand geringeres als Gott wurde in einer dunklen Seitengasse niedergemeuchelt.

Lazlo Woodbine ist nun einerseits Hauptverdächtiger der Polizei, als auch engagierter Detektiv von Gottes frischgebackener Witwe, Eartha, die deutlich weniger Humor als Gewicht besitzt. So versucht Lazlo also, den Fall für seine schwergewichtige Mandantin zu lösen, bevor es erneut Frösche regnet.

Gottes Sippschaft hat es dabei faustdick hinter den Ohren: Sowohl seine Frau, als auch seine mißratenen Blagen haben ein gutes Motiv, denn das Erbe ist nicht zu verachten: Nicht weniger, als die komplette Erde, sowie Himmel und Hölle sind abzugreifen. Hinzu kommt noch waschechter Geschwisterneid, denn nur einer von Ihnen wird in der Bibel erwähnt, Gottes Tochter wurde beispielsweise einfach von Jesus rausgestrichen.

Es entbrennt ein Kampf zwischen Dämonen, Engeln und – mittendrin – ein paar Menschen, die eigentlich nur ihre Ruhe haben wollen…

Wie man erahnen kann ist “Warten auf Oho” ein ziemlich abgefahrener Roman von Robert Rankin. Genau dieses Setting hat mich zum Kauf des Buches bewogen. Leicht blasphemische Tendenzen sollte man aber schon besitzen, bevor man sich über das Buch hermacht; Der Papst würde vermutlich nicht sehr viel über das Buch schmunzeln können.

Und der Klappentext verspricht nicht zu viel: Ein verrückteres Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Leider ist bei diesen ganzen Irrungen und Wirrungen ein wenig die Story auf der Strecke geblieben. Das Buch schlängelt sich von einer abstruser Location zur nächsten ohne dass ein roter Faden erkennbar wäre.
Während der wilden Geschichte gibt es einige Stellen, an denen man herzhaft lachen kann ob der verrückten EInfälle des Autors; Das Buch wechselt dabei mehrmals von der Ich-Perspektive des berühmten Detektiven zur Erzählersicht bei den parallelen Geschichtssträngen.

Gespickt ist das Buch mit mehreren Running-Gags, die jedoch teilweise extrem aufgesetzt und deutlich zuviel des Guten sind. Auch ein Running Gag nutzt sich schnell ab, wenn er alle zehn Seiten wiederholt wird. Ein echtes No-Go ist für mich hingegen die Tatsache, dass auf dem Klappentext Informationen verraten werden, die man erst im letzten Kapitel erfährt. Was soll sowas?

Das Lesevergnügen ist also durchaus vorhanden, es gibt aber eindeutig auch bessere Bücher in dieser Kategorie. Terry Pratchett, Douglas Adams oder Alan Dean Fosters “Bannsänger”-Zyklus haben mir da deutlich mehr Spaß gemacht. Auch “Die Jäger des Verlorenen Parkplatzes” vom Autor dieses Buches war da deutlich vergnüglicher.

Rankins Bücher machen auf mich oft den Eindruck, (freundlich ausgedrückt) starke Anleihen von Pratchett oder Adams zu besitzen. Dieses Buch ist in dieser Hinsicht eine positive Ausnahme, wenn man mal davon absieht, dass die Umgebung stark an Douglas Adams’ “Dirk Gently”-Romane erinnern, die ähnlich absurd aber doch vergnüglicher sind.

Das Fazit lautet also: Ein recht vergnügliches Buch, welches aber – aufgrund der starken Konkurrenz – nicht wirklich vom Hocker haut. Wer aber gerne das Ungewöhnliche sucht, könnte hier dennoch goldrichtig liegen. Zudem hat man damit automatisch eine echte Rarität: Es ist das mir einzige bekannte Buch, dass bewußt ohne Cover daherkommt und es dem Leser durch beigefügte (witzige) Abziehbilder überlässt ein eigenes zu kreiieren.

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Kalte Herzen

February 3, 2009 at 2:27 am | Uncategorized | Stammtischphilosoph

Nachdem ich die Stieg Larsson-Romane verschlungen habe wurde es Zeit für etwas neues. Nachschub ist von Larsson wohl kaum zu erwarten, also habe ich mich mal an eines der Bücher von Tess Gerritsen gewagt.

Bei eiskalte Herzen geht es um eine junge Chirurgin, die in den erlauchten Kreis eines elitären Zirkels aufgenommen wird: Den Transplantationsärzten.
Es ist eine Gruppe angenehmer Menschen mit hohen fachlichen Fähigkeiten. Unter anderem ist auch der Freund der Ärztin in dieser illustren Runde.

Als eine schwer kranke Frau eingeliefert wird passiert etwas ungewöhnliches. Obwohl nicht auf der Transplantationsliste bekommt sie überraschend schnell ein Spenderherz. Nur ein Zufall
oder liegt der Grund in dem hohen Vermögen ihres Mannes?

Die Ärztin, Dr. Abby DiMatteo versucht hinter das Geheimnis der Transplantation zu kommen und muss erkennen, dass viele Bekannte und Freunde tief im Sumpf des illegalen Organhandels verstrickt sind.
Menschen sterben auf bestialische Weise und immer scheint man ihre Schritte genau zu verfolgen.

Parallel zu dieser Geschichte erfährt man von einem Containerschiff, welches eine Gruppe Jungen aus dem Ostblock an Bord hat. Den jungen wird versprochen, eine neue Familie im Westen zu finden,
doch bereits früh wird (allerdings nur dem Leser) klar, das hier eiskalte Killer am Werk sind.

Sicherlich ist das Thema “Organhandel” im Krimi/Thriller-Bereich kein wirklich brandneues, aber so spannend habe ich bisher nicht darüber gelesen. Darüberhinaus bietet die Geschichte viele Wendungen,
ohne ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

“Eiskalte Herzen” geht extrem an die Substanz. Spannend bis zur letzten Seite und unglaublich mitreißend und aufwühlend. Wer bereit ist, sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt einzulassen, sollte unbedingt zugreifen. Dermaßen spannende, wenn auch extrem blutige Kost habe ich lange nicht mehr gelesen. Uneingeschränkte 5 Sterne von mir. Tess Gerritsen hat mich ähnlich gefesselt wie Stieg Larsson.

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Leise rieselt der Schnee…

December 21, 2008 at 2:25 am | Uncategorized | Stammtischphilosoph

Nachdem ich den kompletten Anhalter im englischen Original durchgelesen habe war ich auf der Suche nach etwas Krimikost. Mein Science Fiction- und Comedy-Pegel waren erst einmal mehr als ausreichend gefüllt.

Als kleine weihnachtliche Lektüre bin ich dabei über die Romansammlung “Leise rieselt der Schnee” gestolpert. Das Taschenbuch beinhaltet 24 Kurzgeschichten deutscher Krimiautorinnen auf gut 250 Seiten. Macht also pro Geschichte gute 10 Seiten. Und das ist offensichtlich zu wenig. Read more…

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Stirb Schön

August 24, 2008 at 2:22 am | Uncategorized | Stammtischphilosoph

Ein dämlicher Mitreisender lässt versehentlich eine CD-ROM im Zugabteil liegen. Tom Bryce, fast bankrotter Familienvater, Ehemann einer Frau mit Alkoholproblemen nimmt die CD an sich und steckt sie in seinen Computer. Was er dann sieht stockt ihn den Atem: Sein Computer wählt sich ins Internet Vor laufender Kamera wird eine hübsche junge Frau getötet.
Er ist sich anfangs nicht sicher, ob es sich um ein Fake oder einen echten Life-Mord handelt. Doch bald wird klar, dass sowohl er und seine Familie, als auch der Mann, der die CD verlor in Lebensgefahr schweben. Read more…

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