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	<title>Der Stammtischphilosoph &#187; Buch</title>
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	<description>Mit körpereigenen Drogen fröhlich durch die Welt...</description>
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		<title>Die Chirurgin</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 00:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Catherine Cordell ist eine erfolgreiche Chirurgin: Hübsch, erfolgreich und stark. Doch hinter der Fassade steckt eine verletzte Frau, die das letzte Opfer eines Serienmörders wurde. Dieser hat mehrere Frauen betäubt, gefesselt und dann bei vollem Bewußtsein den Uterus entfernt bevor er schlußendlich ihre Kehle durchschnitt.
Catherine Cordell hat überlebt, weil sie sich befreien und den Täter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Die-Chirurgin-Tess-Gerritsen/dp/3442360676%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3442360676" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/516PSW42T6L._SL160_.jpg" alt="" width="100" height="160" /></a>Catherine Cordell ist eine erfolgreiche Chirurgin: Hübsch, erfolgreich und stark. Doch hinter der Fassade steckt eine verletzte Frau, die das letzte Opfer eines Serienmörders wurde. Dieser hat mehrere Frauen betäubt, gefesselt und dann bei vollem Bewußtsein den Uterus entfernt bevor er schlußendlich ihre Kehle durchschnitt.</p>
<p>Catherine Cordell hat überlebt, weil sie sich befreien und den Täter erschiessen konnte. Doch plötzlich ist ein Nachahmungstäter unterwegs, der das grausame Ritual kopiert und immer engere Kreise in Richtung Cordell zieht.<span id="more-285"></span></p>
<p>Man kann aus dieser Kurzbeschreibung sicherlich schon erkennen, dass es sich um starken Tobak handelt. Aber anderes ist man von Tess Gerritsen eigentlich auch nicht gewöhnt. Erneut ist die Polizistin Jane Rizzoli in den Fall involviert, aber diesmal hat sie eine deutlich kleinere Rolle. Zudem ist ihre Präsenz diesmal eine andere: Nicht die starke, toughe Frau steht im Vordergrund, diesmal ist sie nichts weiter als eine echte Zicke, die das Leben ihres guten Partners zur Hölle macht. Dieser sorgt für eine &#8211; angenehm glaubwürdige &#8211; Love Story innerhalb des Thrillers</p>
<p>Die Sprache ist sehr bildlich &#8211; hätte ein Mann diesen Roman geschrieben hätte ich an seiner Psyche gezweifelt. Im Wesentlichen aber sind es alte Tugenden, die den Roman ausmachen, wie bei einem guten Hitchcock-Thriller: Nicht die Dinge, die passieren machen die Spannung aus, sondern das Warten auf den nächsten Schritt des Chirurgen.</p>
<p>Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Allerdings sind einige Dinge, die zum Ende über den Täter herauskommen nicht wirklich überraschend: Die Geschichte ist doch recht linear und vorhersehbar inklusive dem obligatorischen Showdown.</p>
<p>Fazit:<br />
Trotz der Vorhersehbarkeit habe ich mich keine Sekunde gelangweilt. Tess Gerritsen ist auf dem besten Wege eine meiner Lieblingsautorinnen zu werden. Wie ich es finden soll, dass meine &#8220;Heldin&#8221; Jane Rizzoli hier allerdings dermassen negativ agiert vemag ich noch nicht zu sagen. Einerseits finde ich es schade, andererseits hege ich die Hoffnung, dass sie in den folgenden Romanen noch mehr Charakter bekommt.</p>
<p>Eine kleine Bemerkung noch am Rande: Eigentlich hätte der Titel &#8220;DER Chirurg&#8221; lauten müssen, denn dies ist der Name des Killers, der auch immer wieder auftaucht. &#8220;The Surgeon&#8221; des Originaltitels meint also den Killer, nicht die Gejagte.</p>
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		<title>Warten auf Oho</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 00:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, da geht einfach alles schief. Genau so einen Tag erlebt der selbstbewußte, weltberühmte Detektiv Lazlo Woodbine. Er wird des Mordes verdächtigt, und zwar nicht nur irgendeinen MordesEuro; Es ist wohl der größte Mordfall der Geschichte: Niemand geringeres als Gott wurde in einer dunklen Seitengasse niedergemeuchelt.
Lazlo Woodbine ist nun einerseits Hauptverdächtiger der Polizei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Warten-auf-Oho-Robert-Rankin/dp/3404243188%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3404243188"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ABC5MK5HL._SL160_.jpg" alt="" width="102" height="160" /></a>Es gibt Tage, da geht einfach alles schief. Genau so einen Tag erlebt der selbstbewußte, weltberühmte Detektiv Lazlo Woodbine. Er wird des Mordes verdächtigt, und zwar nicht nur irgendeinen MordesEuro; Es ist wohl der größte Mordfall der Geschichte: Niemand geringeres als Gott wurde in einer dunklen Seitengasse niedergemeuchelt.</p>
<p>Lazlo Woodbine ist nun einerseits Hauptverdächtiger der Polizei, als auch engagierter Detektiv von Gottes frischgebackener Witwe, Eartha, die deutlich weniger Humor als Gewicht besitzt. So versucht Lazlo also, den Fall für seine schwergewichtige Mandantin zu lösen, bevor es erneut Frösche regnet.</p>
<p>Gottes Sippschaft hat es dabei faustdick hinter den Ohren: Sowohl seine Frau, als auch seine mißratenen Blagen haben ein gutes Motiv, denn das Erbe ist nicht zu verachten: Nicht weniger, als die komplette Erde, sowie Himmel und Hölle sind abzugreifen. Hinzu kommt noch waschechter Geschwisterneid, denn nur einer von Ihnen wird in der Bibel erwähnt, Gottes Tochter wurde beispielsweise einfach von Jesus rausgestrichen.</p>
<p>Es entbrennt ein Kampf zwischen Dämonen, Engeln und &#8211; mittendrin &#8211; ein paar Menschen, die eigentlich nur ihre Ruhe haben wollen&#8230;</p>
<p>Wie man erahnen kann ist &#8220;Warten auf Oho&#8221; ein ziemlich abgefahrener Roman von Robert Rankin. Genau dieses Setting hat mich zum Kauf des Buches bewogen. Leicht blasphemische Tendenzen sollte man aber schon besitzen, bevor man sich über das Buch hermacht; Der Papst würde vermutlich nicht sehr viel über das Buch schmunzeln können.</p>
<p>Und der Klappentext verspricht nicht zu viel: Ein verrückteres Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Leider ist bei diesen ganzen Irrungen und Wirrungen ein wenig die Story auf der Strecke geblieben. Das Buch schlängelt sich von einer abstruser Location zur nächsten ohne dass ein roter Faden erkennbar wäre.<br />
Während der wilden Geschichte gibt es einige Stellen, an denen man herzhaft lachen kann ob der verrückten EInfälle des Autors; Das Buch wechselt dabei mehrmals von der Ich-Perspektive des berühmten Detektiven zur Erzählersicht bei den parallelen Geschichtssträngen.</p>
<p>Gespickt ist das Buch mit mehreren Running-Gags, die jedoch teilweise extrem aufgesetzt und deutlich zuviel des Guten sind. Auch ein Running Gag nutzt sich schnell ab, wenn er alle zehn Seiten wiederholt wird. Ein echtes No-Go ist für mich hingegen die Tatsache, dass auf dem Klappentext Informationen verraten werden, die man erst im letzten Kapitel erfährt. Was soll sowas?</p>
<p>Das Lesevergnügen ist also durchaus vorhanden, es gibt aber eindeutig auch bessere Bücher in dieser Kategorie. Terry Pratchett, Douglas Adams oder Alan Dean Fosters &#8220;Bannsänger&#8221;-Zyklus haben mir da deutlich mehr Spaß gemacht. Auch &#8220;Die Jäger des Verlorenen Parkplatzes&#8221; vom Autor dieses Buches war da deutlich vergnüglicher.</p>
<p>Rankins Bücher machen auf mich oft den Eindruck, (freundlich ausgedrückt) starke Anleihen von Pratchett oder Adams zu besitzen. Dieses Buch ist in dieser Hinsicht eine positive Ausnahme, wenn man mal davon absieht, dass die Umgebung stark an Douglas Adams&#8217; &#8220;Dirk Gently&#8221;-Romane erinnern, die ähnlich absurd aber doch vergnüglicher sind.</p>
<p>Das Fazit lautet also: Ein recht vergnügliches Buch, welches aber &#8211; aufgrund der starken Konkurrenz &#8211; nicht wirklich vom Hocker haut. Wer aber gerne das Ungewöhnliche sucht, könnte hier dennoch goldrichtig liegen. Zudem hat man damit automatisch eine echte Rarität: Es ist das mir einzige bekannte Buch, dass bewußt ohne Cover daherkommt und es dem Leser durch beigefügte (witzige) Abziehbilder überlässt ein eigenes zu kreiieren.</p>
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		<title>Kalte Herzen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 00:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich die Stieg Larsson-Romane verschlungen habe wurde es Zeit für etwas neues. Nachschub ist von Larsson wohl kaum zu erwarten, also habe ich mich mal an eines der Bücher von Tess Gerritsen gewagt.
Bei eiskalte Herzen geht es um eine junge Chirurgin, die in den erlauchten Kreis eines elitären Zirkels aufgenommen wird: Den Transplantationsärzten.
Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Kalte-Herzen-Tess-Gerritsen/dp/3442358809%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3442358809" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XNR0R9YSL._SL160_.jpg" alt="" width="100" height="160" /></a>Nachdem ich die Stieg Larsson-Romane verschlungen habe wurde es Zeit für etwas neues. Nachschub ist von Larsson wohl kaum zu erwarten, also habe ich mich mal an eines der Bücher von Tess Gerritsen gewagt.</p>
<p>Bei eiskalte Herzen geht es um eine junge Chirurgin, die in den erlauchten Kreis eines elitären Zirkels aufgenommen wird: Den Transplantationsärzten.<br />
Es ist eine Gruppe angenehmer Menschen mit hohen fachlichen Fähigkeiten. Unter anderem ist auch der Freund der Ärztin in dieser illustren Runde.</p>
<p>Als eine schwer kranke Frau eingeliefert wird passiert etwas ungewöhnliches. Obwohl nicht auf der Transplantationsliste bekommt sie überraschend schnell ein Spenderherz. Nur ein Zufall<br />
oder liegt der Grund in dem hohen Vermögen ihres Mannes?</p>
<p>Die Ärztin, Dr. Abby DiMatteo versucht hinter das Geheimnis der Transplantation zu kommen und muss erkennen, dass viele Bekannte und Freunde tief im Sumpf des illegalen Organhandels verstrickt sind.<br />
Menschen sterben auf bestialische Weise und immer scheint man ihre Schritte genau zu verfolgen.</p>
<p>Parallel zu dieser Geschichte erfährt man von einem Containerschiff, welches eine Gruppe Jungen aus dem Ostblock an Bord hat. Den jungen wird versprochen, eine neue Familie im Westen zu finden,<br />
doch bereits früh wird (allerdings nur dem Leser) klar, das hier eiskalte Killer am Werk sind.</p>
<p>Sicherlich ist das Thema &#8220;Organhandel&#8221; im Krimi/Thriller-Bereich kein wirklich brandneues, aber so spannend habe ich bisher nicht darüber gelesen. Darüberhinaus bietet die Geschichte viele Wendungen,<br />
ohne ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.</p>
<p>&#8220;Eiskalte Herzen&#8221; geht extrem an die Substanz. Spannend bis zur letzten Seite und unglaublich mitreißend und aufwühlend. Wer bereit ist, sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt einzulassen, sollte unbedingt zugreifen. Dermaßen spannende, wenn auch extrem blutige Kost habe ich lange nicht mehr gelesen. Uneingeschränkte 5 Sterne von mir. Tess Gerritsen hat mich ähnlich gefesselt wie Stieg Larsson.</p>
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		<title>Leise rieselt der Schnee&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 00:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich den kompletten Anhalter im englischen Original durchgelesen habe war ich auf der Suche nach etwas Krimikost. Mein Science Fiction- und Comedy-Pegel waren erst einmal mehr als ausreichend gefüllt.
Als kleine weihnachtliche Lektüre bin ich dabei über die Romansammlung &#8220;Leise rieselt der Schnee&#8221; gestolpert. Das Taschenbuch beinhaltet 24 Kurzgeschichten deutscher Krimiautorinnen auf gut 250 Seiten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Leise-rieselt-Schnee-Krimi-Adventskalender-Kl%C3%B6nne/dp/3548269729%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3548269729"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41toro6x4FL._SL160_.jpg" alt="" width="101" height="160" /></a>Nachdem ich den kompletten Anhalter im englischen Original durchgelesen habe war ich auf der Suche nach etwas Krimikost. Mein Science Fiction- und Comedy-Pegel waren erst einmal mehr als ausreichend gefüllt.</p>
<p>Als kleine weihnachtliche Lektüre bin ich dabei über die Romansammlung &#8220;Leise rieselt der Schnee&#8221; gestolpert. Das Taschenbuch beinhaltet 24 Kurzgeschichten deutscher Krimiautorinnen auf gut 250 Seiten. Macht also pro Geschichte gute 10 Seiten. Und das ist offensichtlich zu wenig. <span id="more-279"></span></p>
<p>Alle Geschichten sind quasi zu Ende, bevor es los geht. Die meisten Erzählungen haben einen ironischen Unterton, doch vom Hocker hat mich leider keine der 24 &#8220;Geschichtchen&#8221; gehauen. Vielmehr war ich nach jeder Geschichte aufs neue froh, wenn ich sie beendet hatte. Der einzige Grund, das Buch nicht gleich zu Anfang wegzulegen, sondern mich bis auf die letzte Seite durchzuquälen war die Hoffnung, doch noch eine spannende Geschichte zu finden.</p>
<p>Vielleicht hätte man mehr Seiten spendieren oder sich von der &#8220;es müssen 24 Geschichten sein&#8221;-Metapher lösen sollen: Für mich war dieses Buch auf jeden Fall ein absoluter Reinfall. Im Schnitt wurde 8 Seiten von den alltäglichen Arbeiten der (meist weiblichen) Protagonisten erzählt, um auf den letzten beiden Seiten vom Staubsaugen und Christbaumschmücken abzukehren und einen gewollten oder versehentlichen Mord zu begehen.</p>
<p>Nö. Das ist öder als die Weihnachtsansprache der Bundeskanzlerin. Auch die auf acht Seiten zusammengequetschte Kurzvorstellung der Autorinnen am Ende des Buches passen zu dem Bild der lieblos zusammengestellten Sammlung. An den Autorinnen wird es vermutlich gar nicht liegen. Sie hatten gar nicht die Chance mir auf lediglich 10 nicht allzu eng bedruckten Seiten ihr Können zu beweisen.</p>
<p>Was das Hamburger Abendblatt bewogen hat, das Buch &#8220;Garantiert mörderisch amüsant und gar nicht besinnlich&#8221; auf dem Klappentext zu bewerben bleibt mir ein absolutes Rätsel.</p>
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		<title>Stirb Schön</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2008/08/stirb-schon/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 00:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein dämlicher Mitreisender lässt versehentlich eine CD-ROM im Zugabteil liegen. Tom Bryce, fast bankrotter Familienvater, Ehemann einer Frau mit Alkoholproblemen nimmt die CD an sich und steckt sie in seinen Computer. Was er dann sieht stockt ihn den Atem: Sein Computer wählt sich ins Internet Vor laufender Kamera wird eine hübsche junge Frau getötet.
Er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Stirb-sch%C3%B6n-Peter-James/dp/3596168732%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3596168732"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/219seDWF8xL._SL160_.jpg" alt="" width="105" height="160" /></a>Ein dämlicher Mitreisender lässt versehentlich eine CD-ROM im Zugabteil liegen. Tom Bryce, fast bankrotter Familienvater, Ehemann einer Frau mit Alkoholproblemen nimmt die CD an sich und steckt sie in seinen Computer. Was er dann sieht stockt ihn den Atem: Sein Computer wählt sich ins Internet Vor laufender Kamera wird eine hübsche junge Frau getötet.<br />
Er ist sich anfangs nicht sicher, ob es sich um ein Fake oder einen echten Life-Mord handelt. Doch bald wird klar, dass sowohl er und seine Familie, als auch der Mann, der die CD verlor in Lebensgefahr schweben. <span id="more-277"></span></p>
<p>Gleichzeitig versucht der Ermittler Roy Grace den Mord an dem Mädchen aufzuklären. Die beiden Hauptdarsteller wissen nichts voneinander und versuchen auf ihre Weise mit dem Fall klar zu kommen.</p>
<p>Meine Meinung:<br />
&#8220;Stirb schön&#8221; ist unglaublich gut geschrieben und hat mich von der ersten zur letzten Seite gefesselt. Trotz der auf den ersten Blick gewagten Grundidee wirkt er sehr glaubwürdig und bereitete mir ein ums andere Mal eine Gänsehaut. Man fühlt mit den Hauptdarstellern, wünscht sich die Perversen hinter Gittern. Dabei gibt es einige &#8211; gottlob glaubwürdige &#8211; Wendungen in der Geschichte. Das Einzige was mich wirklich genervt hat, war die Tatsache, dass in dem Buch ständig davon die Rede ist, dass eine &#8220;LAN-Verbindung&#8221; eine schnurlose Verbindung zum Internet sei. Es fehlt also das &#8220;W&#8221;. Ich gebe zu, dies klingt wie der Einwand eines Nerds, aber wenn die Computerexperten im Buch ständig den gleichen Fehler wiederholen, wirken die Personen einfach nicht mehr glaubwürdig. Das reißt einen immer wieder aus der Geschichte heraus. Sicherlich eine Kleinigkeit, und ich kann auch nicht sagen, ob Autor oder Übersetzer am Fauxpas schuldig sind, aber schlimm genug, um einen Stern zu kosten.</p>
<p>Fazit:<br />
Spannend bis zum Schluss mit einem kleinen Ärgerlichen Fehler. Der Showdown ist zudem doch etwas zu &#8220;Hollywood&#8221;-mäßig, da kann der Drehbuchautor Peter James seine Herkunft nicht verleugnen. Auf jeden Fall aber eine klare Kaufempfehlung.</p>
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		<title>Die Deutschlandakte</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 00:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaja. Die Welt ist schlecht. Wir werden regiert von korrupten Politiokern und verkauft von geldgierigen Kapitalisten.
Diese Sichtweise mag richtig, aber doch auch recht unqualifiziert sein. Was liegt als näher, als sich etwas genauer in die Materie einzuarbeiten?
&#8220;Die Deutschlandakte&#8221; von Hans Herbert von Arnim soll hierbei helfen. Erfreulich unpolemisch zeigt der Autor auf die Fehler im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Deutschlandakte-Politiker-Wirtschaftsbosse-unserem-antun/dp/3570010244%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3570010244" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PSaykKUYL._SL160_.jpg" alt="" width="98" height="160" /></a>Jaja. Die Welt ist schlecht. Wir werden regiert von korrupten Politiokern und verkauft von geldgierigen Kapitalisten.</p>
<p>Diese Sichtweise mag richtig, aber doch auch recht unqualifiziert sein. Was liegt als näher, als sich etwas genauer in die Materie einzuarbeiten?<br />
&#8220;Die Deutschlandakte&#8221; von Hans Herbert von Arnim soll hierbei helfen. Erfreulich unpolemisch zeigt der Autor auf die Fehler im System, die sich allzu oft als menschliche Fehler herausstellen.<br />
Der Autor ist als Politikwissenschaftler vom Fach. Es werden also keine Stammtischparolen verbreitet, sondern konkret die Mißstände aufgezeigt und &#8211; was ich besonders positiv empfinde &#8211; Lösungsansätze geboten. Unverkennbar ist allerdings, dass Lösungen, die der Mitarbeit der Politischen Klasse bedürfen vom Autor (wohl leider zu Recht) als unrealistisch eingestuft werden.<span id="more-265"></span></p>
<p>Inhaltlich geht es um unser demokratisches System, die Finanzierungs- und Schwarzgeldpraktiken der Staatsdiener, die Zusammensetzung der Parteien und die Unfähigkeit oder den Unwillen auf Kosten eigener<br />
Bezüge die Demokratie zu stärken. Die Kritik an die Industrie hingegen hält sich in Grenzen: In erster Linie werden die Verflechtungen mit der Politik in Form von &#8220;Spenden&#8221; und Vorstandsposten<br />
für ausscheidende Politiker angeprangert.</p>
<p>In den meisten Fällen lautet hierbei die Lösung: Direkte Demokratie in Form von Volksentscheiden.</p>
<p>Das Buch formt das Empfinden, dass das bisher eher subjektiv vorhandene Gefühl &#8220;Die Politiker scheren sich primär ums eigene Wohlergehen, nicht aber ums Volk&#8221; zu einer objektiven Erkenntnis wird.</p>
<p>Wobei vom Autor hier deutlich zwischen den schlecht/nichtbezahlten Politikern an der Basis und den (mehrheitlich beamteten) Berufspolitikern unterscheidet. Ob diese Erkenntnis positiv oder negativ zu<br />
werten ist, mag jeder für sich entscheiden. Ich habe auf jeden Fall mein Misstrauen gegen die herrschende politische Klasse bestätigt gefühlt.</p>
<p>Da all das seriös recherchiert ist und keine Pauschalverurteilungen sondern konkrete Anklagen das Buch ausmachen hätten es fünf Sterne sein müssen. Die Tatsache, dass der Stoff etwas trocken ist kann<br />
nicht zur Abwertung führen, schließlich ist dies kein Abenteuerroman; Doch leider wiederholt sich der Autor dermaßen oft, dass man das Gefühl nicht los wird, hier wollte jemand Seiten füllen.<br />
Ich mag gar nicht zählen, wie oft das Wort &#8220;Ochsentour&#8221; gefallen ist. Auf jeden Fall hätte sich das Buch ohne Inhaltsverlust auf ein Drittel kürzen lassen.</p>
<p>Fazit: Etwas langatmig, aber empfehlenswert für politisch Interessierte. Allerdings keine Lektüre, die hilft die Stimmung zu bessern oder die Politikverdrossenheit zu verringern.</p>
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		<title>Der wunderbare Massenselbstmord</title>
		<link>http://www.stammtischphilosoph.com/2008/07/der-wunderbare-massenselbstmord/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 00:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein seltendämlicher Zufall: Da treffen sich zwei Selbstmordkandidaten zufällig in der gleichen Scheune: Der eine will sich erschießen, der Andere baumelt schon am Strick.
Der bewaffnete Selbstmörder rettet den Mann am Balken und beide beschließen bei einem feucht- aber nicht allzu fröhlichen Abend Gleichgesinnte zu suchen.
Per Zeitungsannonce werden sie in der Tat fündig: Geschickt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/wunderbare-Massenselbstmord-Arto-Paasilinna/dp/3404921682%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3404921682"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WJV11F8JL._SL160_.jpg" alt="" width="108" height="160" /></a>Was für ein seltendämlicher Zufall: Da treffen sich zwei Selbstmordkandidaten zufällig in der gleichen Scheune: Der eine will sich erschießen, der Andere baumelt schon am Strick.</p>
<p>Der bewaffnete Selbstmörder rettet den Mann am Balken und beide beschließen bei einem feucht- aber nicht allzu fröhlichen Abend Gleichgesinnte zu suchen.</p>
<p>Per Zeitungsannonce werden sie in der Tat fündig: Geschickt platziert zwischen den Todesanzeigen füllen sie einen kompletten Reisebus mit dem Ziel sich gemeinsam spektakulär das Leben zu nehmen. <span id="more-275"></span></p>
<p>Anfangs ist das Ziel der Nordkapp, später geht es durch Teile von Europa. Während dieser Reise schwindet die Todessehnsucht von manchen Teilnehmern des Geheimbundes immer weiter.</p>
<p>Teilweise habe ich genau bekommen, was ich erwartet hatte: Eine schwarze Geschichte mit versöhlichem Ende und kleinen spannenden Episoden. Nur leider ist der Anteil an schwarzem Humor doch recht beschränkt, vielmehr liest sich das Buch über lange Strecken wie eine Urlaubsbeschreibung. Zudem ist die Geschichte insbesondere zum Ende einfach zu vorhersehbar um wirklich zu fesseln.</p>
<p>Richtig in die Nesseln greift der Autor mit seinen platten Vorurteilen: Die Männer in Frankreich sind alle auf Sex mit den finnischen Frauen der Gruppe aus, in Deutschland trifft die Truppe auf eine Gruppe bayrischer Skinheads und in die gottesfürchtigen Schweizer beten bei jeder Gelegenheit anstatt sich um eine Lösung zu bemühen.</p>
<p>Schade eigentlich. Aus der guten Idee wäre mehr rauszuholen gewesen.</p>
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		<title>Bockmist</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 00:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten war ich so hin- und hergerissen, was die Bewertung für ein Buch angeht. Aber der Reihe nach:
Das Buch &#8220;Bockmist&#8221; ist (wohl nicht zufällig) vom Umschlag stark an &#8220;der Vollidiot&#8221; angelehnt.
Der Klappentext fasst die Handlung bereits kurz und knapp zusammen:&#8221;Sein Name ist Lang. Thomas Lang.
Er ist ein sogenannter Sicherheitsberater, kennt sich mit modernsten Waffen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Bockmist-Hugh-Laurie/dp/3453433246%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dderstammti-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3453433246"><img class="alignleft" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21XYajdHi9L._SL160_.jpg" alt="" width="100" height="160" /></a>Selten war ich so hin- und hergerissen, was die Bewertung für ein Buch angeht. Aber der Reihe nach:<br />
Das Buch &#8220;Bockmist&#8221; ist (wohl nicht zufällig) vom Umschlag stark an &#8220;der Vollidiot&#8221; angelehnt.</p>
<p>Der Klappentext fasst die Handlung bereits kurz und knapp zusammen:&#8221;Sein Name ist Lang. Thomas Lang.<br />
Er ist ein sogenannter Sicherheitsberater, kennt sich mit modernsten Waffen und Nahkampftechniken aus, aber nicht mit Frauen.<br />
Und ausgerechnet in eine solche verliebt er sich, als er in eine internationale Affäre um Drogen- und Waffenhandel verwickelt wird. Bockmist eben!&#8221;</p>
<p>&#8220;Vanity Fair&#8221; informiert mich (ebenfalls auf dem Umschlag) darüber, dass es sich um eine &#8220;Aberwitzige Parodie auf einen Abenteuerroman&#8221; handelt.</p>
<p>Der Autor ist ein gewisser &#8220;Hugh Laurie&#8221;. Der Name sagt Ihnen nichts? Kein Problem, mir zunächst auch nicht. Es handelt sich hierbei um den Schauspieler, der<br />
den &#8220;Dr. House&#8221; in der gleichnahmigen TV-Serie spielt. Um ehrlich zu sein: Hätte ich dies vorher gewußt, ich hätte das Buch links liegen lassen. Schreibende Schauspieler sind<br />
oftmals so &#8220;erfrischend&#8221; wie schauspielernde Sänger. Man denke nur an &#8220;House of Wax&#8221;&#8230;</p>
<p>Mangels Wissen habe ich mich also auf diesen Roman eingelassen. Und ich kann nur sagen: Er war jeden Cent, jede Seite wert. Der Hauptdarsteller könnte der Bruder von Dr.House sein.<br />
Er gerät in einen Fall um Waffenlieferungen, Erpressung und Intrigen und versucht dabei in bester Agentenmanier die Welt ein wenig zu retten. Dabei sieht und beschreibt er das Geschehen um sich<br />
mit einem ständigen sarkastischen Unterton. Die Ich-Perspektive des Autoren verstärkt diesen Effekt noch.</p>
<p>Neben dieser Schreibweise ist es (fast) ein ganz normaler Spionagethriller, zum Glück nur bedingt voraussehbar und spannend bis zum Schluß. Im Wesentlichen geht es in diesem Roman darum,<br />
dass ein terroristischer Konflikt geschürt werden soll, um eine neue Waffe unter Beweis und somit vermarkten zu können. CIA, Firmen, alle spielen mit. Eine Liebesgeschichte ist auch noch<br />
an Bord, also alles, was ein guter Roman braucht.</p>
<p>Um ehrlich zu sein, ich habe Zweifel, ob wirklich Hugh Laurie, der Darsteller von Dr.House dieses Buch geschrieben hat, oder nicht doch ein Drehbuchautor dieser Serie als Ghostwriter fungiert hat.<br />
Zu sehr ähnelt der Hauptdarsteller Dr. House.</p>
<p>Womit wir zum Pferdefuss kommen: Ich habe keine Ahnung, warum der Verlag den Leser dermaßen in die Irre zu führen versucht. Das Buch ist sehr gut, aber eben genau das nicht, was auf dem Umschlag<br />
suggeriert wird. Es ist ebensowenig eine &#8220;Parodie auf einen Spionageroman&#8221;, wie &#8220;Dr. House&#8221; eine Parodie auf eine Arztserie ist. Das nicht der amerikanische Verlag, sondern der deutsche Lizenznehmer<br />
schuld an diesem Fauxpas ist zeigt auch der Originaltitel. Im Original heißt &#8220;Bockmist&#8221; nämlich &#8220;The Gun Seller&#8221;.</p>
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		<title>Wer bin ich &#8211; und wenn ja wie viele?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 18:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[ Es muss auch mal etwas tiefgründiges sein. Dies in etwa war mein Gedanke, als ich über die &#8220;philosophische Reise&#8221; im Buchhandel meines Vertrauens gestolpert bin. Vorbei also mit Fantasy, Horror oder Krimi: Diesmal geht es an die Substanz.
Vorweg sei erwähnt: Ich habe nie eine besondere Affinität zur Philosophie besessen. Ich habe keine Philosophie studiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311438?ie=UTF8&amp;tag=derstammti-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442311438" target="_blank"><img style="margin: 0px 5px" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51GupMuOQgL._SL160_.jpg" alt="" align="left" /></a> Es muss auch mal etwas tiefgründiges sein. Dies in etwa war mein Gedanke, als ich über die &#8220;philosophische Reise&#8221; im Buchhandel meines Vertrauens gestolpert bin. Vorbei also mit Fantasy, Horror oder Krimi: Diesmal geht es an die Substanz.</p>
<p>Vorweg sei erwähnt: Ich habe nie eine besondere Affinität zur Philosophie besessen. Ich habe keine Philosophie studiert, bin kein bisschen esoterisch angehaucht und glaube nicht, dass bestimmte Steine mein Leben verändern können. Aber zumindest eine kräftige Portion Neugierde kann ich mein Eigen nennen. Somit habe ich dieses Buch offen aber nicht unkritisch &#8220;durchgeacktert&#8221;.</p>
<p><span id="more-73"></span></p>
<p>Und das ist wirklich wörtlich zu nehmen: Die fast 400 Seiten lesen sich nun mal bei weitem nicht so flüssig wie ein Abenteuerroman. Größtenteils versucht der Autor Richard David Precht dem Leser die Geschichte der (seiner Meinung nach) größten Philosophen und Nahe zu bringen. Das Ganze ist allerdings nur mittelmäßig spannend. Auch die ganz persönliche Interpretation des Autors zu den Meinungen eben dieser Philosophen lockert die Thematik nur wenig auf. Hinzu kommt &#8211; wie immer, wenn jemand in einem Buch primär versucht seine eigene Meinung zu transportieren &#8211; immer das Problem, dass man sich der Meinung des Autoren anschließen kann &#8211; aber nicht muss. Manche Schlussfolgerungen, die vom Autoren hinausposaunt werden konnte und wollte ich bei der Lektüre nicht teilen. Einerseits gebührt es Respekt, diesen Weg zu gehen; Der Autor wird gewusst haben, dass er damit nicht nur Sympathisanten treffen wird. Andererseits geht die Motivation schon deutlich flöten, wenn man eine Passage gelesen hat, der man sich nun ganz und gar nicht anschließen kann.</p>
<p>Die späteren Kapitel bieten dabei weniger Interpretationspotential, denn dort spannt Precht den Bogen zu aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung und versucht die wissenschaftliche Komponente der Philosophie zu beleuchten. Leider bleibt es auch hier beim relativ monotonen Auflisten der aktuellen Studien. Der lockere Schreibstil und die durchaus pfiffigen Ideen (beispielsweise handelt ein Kapitel von der Emotionswelt des Mr. Spock) haben mir geholfen durchzuhalten. Der Drang noch dieses eine Kapitel zu lesen entstand aber nicht.</p>
<p>Das größte Manko des Buches ist also die Tatsache, dass sich der Autor darauf beschränkt Geschichte und Wissenschaftliche Erkenntnisse (durchaus anschaulich) zu beleuchten. Somit bleibt das Buch so interessant wie ein Geschichtsunterricht. Ich hatte mir erhofft, neue Denkanstöße zu erhalten, dass neue Ideen sich in meinem Kopf festigen würden, die mich zum Nachdenken anregen. Aber leider: Pustekuchen. Gesetzt den Fall, dass von der Fülle an Informationen wirklich etwas haften geblieben ist, so hat sich mein Wissen wohl erhöht. Auf der nächsten Party kann ich also mit Insiderwissen über Nietzsche und Wittgenstein glänzen, doch meinen Horizont hat dieses Buch leider nicht erweitern können. Schade.</p>
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		<title>Scheintot</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stammtischphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[ Stress in der Pathologie: Wegen eines schweren Verkehrsunfalls ist alle Hände voll zu tun. In der Hektik wird übersehen, dass eine der Toten nicht wirklich Tod ist. Urplötzlich reißt sie die Augen auf und schaut die total verstörte Pathologin Maura Isles an. Die Frau wird auf schnellstem Wege in ein Krankenhaus gebracht, wo ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442368456?ie=UTF8&amp;tag=derstammti-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442368456" target="_blank"><img style="margin: 0px 5px" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sgWx7fCsL._SL160_.jpg" alt="" align="left" /></a> Stress in der Pathologie: Wegen eines schweren Verkehrsunfalls ist alle Hände voll zu tun. In der Hektik wird übersehen, dass eine der Toten nicht wirklich Tod ist. Urplötzlich reißt sie die Augen auf und schaut die total verstörte Pathologin Maura Isles an. Die Frau wird auf schnellstem Wege in ein Krankenhaus gebracht, wo ihr Leben gerettet werden kann. Doch damit geht das Chaos erst los: Die unbekannte Fremde erschießt einen Wächter und nimmt mehrere Patienten als Geisel. Darunter auch die hochschwangere Polizistin Jane Rizzoli.</p>
<p>Und so entwickelt sich &#8211; was Anfangs wie ein Kuriosum der Leichenbestatter anfing &#8211; zu einer beängstigenden Geschichte um Menschenhandel, Prostitution und Geheimnisse.</p>
<p><span id="more-72"></span></p>
<p>Ich muss gestehen: Ich bin kein Fan von den ganzen Fernsehserien, in denen Pathologen die Fälle lösen. Dementsprechend war ich zunächst etwas Skeptisch bei diesem Buch. Doch zum Glück wird die Leichenbeschau nicht über die Maßen aufgebauscht. Es handelt sich schlicht um einen Kriminalroman. Und einen unglaublich guten noch dazu. Es sind mehrere parallele Handlungsstränge, die Stück für Stück das Puzzle lösen, in das man als Leser eintaucht. Alle Akteure wirken glaubhaft, es gibt keine Superhelden, sondern real wirkende Menschen, die glaubhaft in diese Geschichte hineinschlittern. Das Buch erschien mir extrem kurz, doch der Schein trügte: Eng bedruckte 410 Seiten; Ein ist ein klares Indiz für einen guten Roman, wenn er kürzer scheint als er ist.</p>
<p>Längen gibt es keine, Seitenfüller habe ich nicht ausmachen können, auch wenn nicht ständig Action angesagt ist. Mir war die Autorin Tess Gerritsen bislang unbekannt, ich habe sie mit diesem Buch aber in meine persönliche Liste der Lieblingsautoren aufgenommen.</p>
<p>Viel Licht, ein kleines bisschen Schatten: Bösewicht und Motiv zum Ende waren doch etwas zu vorhersehbar. Nichtsdestotrotz: Lesen lohnt!</p>
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