In zwei Wochen habe ich endlich wieder Urlaub und mir vorgenommen, meine Norwegenrundtour, die ich vor knapp 5 Jahren durchgeführt habe endlich zu Ende zu bringen. Damals bin ich mit dem Rad ab Oslo nördlich bis Dombas, dann gen Alesund und wieder runter bis Stavanger gefahren.
Zu diesen Zeitpunkt hatte das Material seine Grenzen ebenso erreicht, wie ich selbst. Es hat mich aber immer gewurmt, dass ich meine Rundtour nicht abschließen konnte. Nun ist also der Zeitpunkt der Verbesserung gekommen. Ein paar Änderungen gibt es natürlich mittlerweile:
Zum einen haben Smartphones einzug gehalten, ich kann (und will) also direkt von Unterwegs meine Fortschritte bloggen. Ich will ebenfalls versuchen, vielleicht sogar ein Videoblog hinzukriegen, dass hängt aber von der Verfügbarkeit von WLAN ab. UMTS-Uploads sind bei ca. 1MB pro Minute deutlich zu teuer.
Ich werde diesmal eine Prepaid-Karte direkt in Norwegen kaufen. Damit kostet mich 1MB ca. eine Krone, was in etwa 12 Cent entspricht. Das ist im Vergleich zu den Auslandstarifen deutscher Anbieter ein absolutes Schnäppchen und hat einen anderen unbezahlbaren Vorteil: Mein Chef kann mich im Urlaub nicht telefonisch erreichen
Um den ganzen Elektronigwust auch Unterwegs befeuern zu können kommt diesmal ein Notfallladegerät mit, welches mit 4 einfachen AA-Batterien USB-Geräte aufladen kann. Das sollte doch eine Weile reichen.
Wo wir gerade bei Technik sind: Die Kapellen-Karte kommt zwar mit, aber eigentlich soll mich das Garmin Edge ans Ziel führen. Die Strecke samt einiger Alternativrouten ist eingespeichert, Norwegenkarten auf dem aktuellsten Stand.
Diesmal kommt ein besseres 2,5 kg-Zelt mit und ich werde *deutlich* weniger Last mit mir Schleppen. An Werkzeug müssen zwei Engländer, Imbusschlüssel, zwei Schraubendreher, etwas Flickzeug und Panzertape reichen. Keine kompletten Werkzeugkästen, Ketten, etc. wie noch bei der ersten Tour, schließlich bleibe ich größtenteils im dicht besiedelten Süden mit ausreichender Fahrradshop-Dichte.
Auch an Klamotten wird gespart. Wintersachen werden diesmal zuhause gelassen, das Ziel muß diesmal Lauten: Gepäck nicht mehr als Fahrradgewicht, ergo: 10kg maximal. Gleich geblieben ist hingegen das Fahrrad. Das hat mir bisher gute Dienste geleistet. Bei der ersten Tour waren ein paar Speichen gebrochen, ansonsten aber wurden sämtliche Feriste problemlos übergebügelt.
Die Streckenführung steht, wieder gehts im Groben nach den Strecken aus “Norwegen per Rad”. Neben der Hauptstrecke direkt entlang der Küste habe ich zwei Alternativrouten – je nach Lust und Zeit ausgewählt.
Wer will kann sich das Ganze in Google Maps anschauen (Die Etappenlänge ist willkürlich und hat nix mit Tagesetappen zu tun)
Alternativroute Kristiansand-Oslo über Evje:
Alternativroute 2 Rotemo – Ormemyr über Rjukan:
Hach, ich freu mich wien Schnitzel. Endlich wieder drei Wochen absolute Stille